MAIN

Startseite Anrufsbeantworter Partner Musik

MOOD

Meine Laune ist mies, es ist besser ihr sprecht mich Heute nicht an.

DIES & DAS

Untitled Engel der Nacht

BROKEN WINGS

Vorwort You're not enough 1-10 You're not enough 11-20 You're not enough 21-30 You're not enough 31 -End

It's need always simple life 1-10 It's need always simple life 11-20 It's need always simple life 21-30 It's need always simple life 31-End

Credits

host design

Chapter Thirty-one:

„Ich weiß, Tom darf das mit uns auf keinen Fall wissen, nur… ich will das nicht mehr. Nicht so.“, er blickte ihr direkt in ihre Augen.

Es tat ihr so weh ihm sagen zu müssen, dass es nicht ging.

„Bill… ich… Es geht nicht. Du weißt, dass ich dich liebe, aber du weißt doch ganz genau, wie Tom darauf reagieren würde. Er würde mich hassen und dich dazu. Bill… er ist dein Zwilling, ihr würdet es gar nicht ohneeinander aushalten.“, flüsterte Malika sie strich ihm sanft über seine Wange.

„Ah Mali, schau mal… Ich komme wunderbar ohne ihn aus. Wie wäre es denn, wenn wir ihn mit jemandem anderes verkuppeln. Du hast das, was hier abläuft, einfach nicht verdient.“, er schaute sie an.

Langsam wurde sie ein wenig pampig; „Bill, denkst du eigentlich immer nur an dich?“

„Was…? Wieso…?“, fragte er verwirrt.

„Ganz einfach, du sprichst die ganze Zeit von uns … und du vergisst dabei völlig, dass ich Tom liebe. Ich liebe ihn genauso wie ich dich auch liebe.“, pampte sie ihn an.

„Mali… Wir tun Tom damit weh.“, flüsterte er, als würde er es erst jetzt erkennen.

„Du bist ja ein Spät-Checker. Natürlich tun wir Tom damit weh. Wir müssen es arrangieren, dass Tom deine ‚Johanna’ kennen lernt, sonst wird er immer wieder denken, dass wir was miteinander haben.“, zischte Malika in Bills Richtung.

„Ja und wo bekommen wir eine Johanna her?“, fragte Bill dümmlich.

„Woher wohl? Wir rufen jemanden an, den du kennst. Aber Tom darf da nicht hinter kommen.“, sie schaute ihn an und er schaute leicht Begriffsstutzig.

„Es gibt aber niemanden, den Tom nicht kennt, den ich kenne.“, sagte er bedrückt.

„Gut, dann rufen wir halt Leona an und dann ist gut.“, verdrehte Malika ihre Augen.

„Wer ist Leona?“, fragte Bill, währenddessen nahm Malika das Haustelefon zur Hand und wählte die Nummer ihrer Freundin. Sie hatte nicht viel Kontakt mit Leona, doch sie verstanden sich ganz gut und wenn jemand mal Hilfe brauchte, dann waren sie gegenseitig füreinander da.

„Eine Freundin, und jetzt sei still.“, ermahnte sie ihn.

„Heeeey meine Süße.“, begrüßte Mali ihre Freundin.

„Mir geht’s ganz gut und dir?“, fragte sie.

„Das freut mich doch. Schatz, ich brauche deine Hilfe.“, sagte sie leicht bedrückt.

„Ja, also. Du kennst doch Tokio Hotel, nicht wahr?“, Malika horchte.

„Ja, ich weiß, dass du die nicht so gern hast.“, seufzte Mali.

„Schatz es geht einfach darum, dass ich mit Tom zusammen bin, aber mit Bill geschlafen habe. Na ja, eigentlich ist das Problem eher, dass wir schon so gut wie eine Beziehung führen und Tom langsam dahinter kommt. Ich brauche dich. Du musst Bills Freundin spielen. Würdest du das machen?“, erklärte Lia ihr ihre Lage.

„Oh ich weiß. Wie lange? Schon fast eineinhalb Jahre.“, antwortete Lia peinlich berührt.

„Weil ich beide liebe, sonst würde ich dich nicht fragen, also?“, fragte Malika.

„Danke, mein Schatz. Ich liebe dich.“

„Okay, Ciao.“, sie legte auf und schaute zu Bill.

„Siehst du so schnell geht das. Wann kommt Tom raus?“, fragte Mali.

„Keine Ahnung, Schatz. Ich glaube in zwei Wochen.“, er sah sie erleichtert an, während er sprach.

„Siehst du, bis dahin habe ich Leona soweit und dann kann die Aktion starten. Sag mal schläfst du hier?“, fragte sie ihn.

„Nein, ich bin eigentlich noch mit meiner Mutter verabredet.“, er grinste Mali entschuldigend an.

„Ist doch okay. Ich treffe mich morgen mit Marlon, das heißt wir sehen uns nicht, okay?“, flüsterte sie. Er nickte.

„Wer ist Marlon?“, fragte er neugierig und ein kleiner Ausdruck von Eifersucht schwang in seiner Stimme mit.

„Ein Kollege, den ich heute kennen gelernt habe. Wir gehen auf den Dom.“; erklärte sie und musste leicht lächeln.

„Ah so.“, erwiderte Bill. Sie schauten sich noch gemeinsam eine DVD an und Bill ging.

Mali machte sich schnell Bettfertig und schlief ein.

Als sie am nächsten Morgen aufwachte, fiel ihr wieder ein, dass sie mit Marlon auf den Dom wollte.

Mali freute sich darauf Marlon wieder zusehen. Sie mochte ihn. Es würde garantiert Spaß machen mit ihm Achterbahn zufahren.

Sie machte sich fertig und kurz nach drei ging sie los. Sie wusste den Weg zu Marlon noch, da Finn ganz in der Nähe wohnte.

Als sie endlich vor seiner Wohnung stand und klingelte, war ihr doch ein wenig mulmig zumute.

Marlon kam runter und umarmte sie erstmal herzlich.

„Na Schöne.“, begrüßte er sie.

„Naaaa… Wie geht’s dir?“, fragte sie.

„Gut, du bist ja bei mir.“, grinste er sie frech an.

Sie nickte; „Wollen wir los?“

Marlon nickte und sie gingen zur U-Bahn, da er ihr seine Fahrkünste nicht antun wollte.

Sie lachten viel und als sie endlich ankamen, zog Marlon sie zur ersten Achterbahn.

„Komm, ich lad’ dich ein.“, lachte er als er ihren fragenden Blick in die Höhe sah.

„Gut, aber ich bin ein Angsthase, also nicht wundern, okay?“, gab sie zu.

Er grinste sie frech an. „Okay.“

Er zahlte und sie mussten noch einen Moment warten, bis die Achterbahn endlich da war.

Sie stiegen ein. Mali zitterte.

„Mensch Süße, ist doch alles okay. Noch sind wir nicht los.“, grinste er und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. Der Kuss beruhigte sie ungemein.

Bald ging es los und kurze Zeit später auch schon wieder alles vorbei.

Malika hasste es Achterbahn zufahren und doch tat sie es immer wieder.

„Maaaarloooon?“, sie setzte ihren Dackelblick auf, während sie sprach.

„Schönheit?“, fragte er zurück.

„Können wir bitte, bitte, bitte, bitte Riesenrad fahren?“, fragte sie.

Er nickte. Wieder zahlte er. Sie setzten sich in eine Gondel und schon ging es los. Malika liebte es Riesenrad zufahren. Man hatte Ausblick auf die ganze Stadt und sie genossen es. Er legte seinen Arm um sie.

Ihre Lippen trafen sich und sie versanken in einem leidenschaftlichen Kuss.

Der Kuss wollte einfach kein Ende nehmen. Es tat so gut jemanden zu küssen, der mit der ganzen Sache überhaupt nichts zu tun hatte. Es war völlig unverbindlich.

Der Kuss endete so abrupt, dass Malika sich vorkam, als hätte jemand Marlon von ihr weggerissen.

Sie schaute ihn an; „Lass uns zu dir.“; hauchte sie.

„Ich… o…okay.“, stotterte er leicht und wurde rot um die Nasenspitze.

Ehe sich Malika versah waren die beiden auch schon bei ihm vor der Wohnung.

Er nahm seinen Schlüssel und schloss die Tür auf.

Malika und Marlon traten gemeinsam in die Wohnung…

Chapter thirty-two:

Mali realisierte das alles gar nicht wirklich und letztlich standen sie schließlich in seinem Zimmer. Hier und da prangten Landschaftsposter von den Wänden und CDs stapelten sich auf seinem Schreibtisch neben einem PC sowie einem Laptop.

„Alles okay…?“, fragte Marlon sie, der noch immer nicht so ganz wusste, wie er reagieren sollte. „Ja…“, hauchte Mali und stieß ihn sanft in Richtung Bett.

„Süße…, was hast du vor?“, wollte er wissen. „Schlaf’ mit mir!“, sagte sie und positionierte sich auf seinen Hüften.

„Du bist so schön, hat dir das eigentlich mal jemand gesagt?!“ „Ja…“ Tom, schoss es ihr durch den Kopf. Und Bill.

Er war nicht der Einzige und doch fühlte sie sich durch diese Worte von ihm in seinen Bann gezogen, wobei eher sie die Initiative ergriffen hatte. Doch sie tat es gerne, es war ihr lieber als andersrum.

Mali beugte sich zu ihm herunter. Ihre Lippen waren den seinen gefährlich nahe und dann zog er sie doch an sich heran und begann sie leidenschaftlich, zärtlich zu küssen.

Mali genoss dieses Kuss mehr als alles andere und wünschte sich eine Person, die sie lieben konnte, ohne jemanden zu betrügen, hintergehen und ohne das es ihr wehtat, weil sie einer anderen Person das Herz mit Kuss, mit jedem Fick in mehr und mehr Scherben zersprengte.

Sie musste unentwegt an Tom denken, da sie ihn wieder hinterging, mit einer neuen Person. Anderen…

Malika schob diesen Gedanken beiseite und versuchte sich auf diesen Kuss, auf dieses Gefühl, auf Marlon einzulassen und sich ihm völlig hinzugeben.

Sie wollte sich auf ihn einlassen, ihn spüren und sich nur auf ihn konzentrieren.

Nur auf ihn…

Sanft ließ sie sich neben ihn fallen ohne jedoch dabei den Kuss zu unterbrechen.

Malis Hände suchten sofort den Kontakt mit seinem Körper. Wollte ihn berühren, anfassen. Schließlich zog sie ihm das T-Shirt aus, berührte sanft seine Hose, in der sie bereits eine Regung spürte und machte sich schließlich auch an seinem Knopf zu schaffen, den sie alsbald auch geöffnet hatte.

Langsam zog sie ihm seine Hose aus und merkte dann, auch das er vorsichtig unter ihr Oberteil fuhr. Sofort verspürte sie ein angenehmes Gefühl und wollte mehr, wollte, dass er sie weiter berührte, bekam einfach nicht genug.

„Bitte…bitte hör’ nicht auf…bitte…“, bettelte sie und da berührte er sie auch schon an ihrer Hose. Malika fuhr zusammen. Dass sie das so erregte, dessen war sie sich vorher nicht bewusste und versuchte ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, indem sie versuchte den Kuss so viel Gefühl und Leidenschaft wie möglich zu geben.

Marlon merkte dies wohl und hatte sie auch bald ihrer Jeans entledigt.

Seine Hand glitt sachte in ihre Unterwäsche und verwöhnte sie dort. Malika stöhnte auf, hielt es kaum noch aus, befreite ihn von seiner Boxershorts und wollte nur, dass er in sie eindrang. Sie zog Marlon auf sich herauf, ließ ihn spüren, dass sie ihn jetzt, in diesem Moment wollte und genoss die gleichmäßige Bewegung, mit der er sich in ihr bewegte.

Malika gab sich ihm völlig hin und wünschte sich, dass dieser Moment niemals enden würde. Der Sex war nicht nur geil, er war unglaublich. Nichts konnte ihn Toppen. Nur die Gewissheit, dass sie ihren Freund betrog.

Ja, sie betrog ihn nicht nur mit seinem eigenen Zwillingsbruder, nein, sie betrog ihn noch mit einer völlig fremden Person. Und diese Gewissheit ließ Malika einfach nicht los.

„Du…du bist so schön. Ich habe mich vom ersten Augenblick an in dich verliebt…“, brachte er es fertig zu sagen und Malika somit in einen gespannten Zustand zu versetzen.

Hatte sich dieses Problem verdoppelt? Verdreifacht? Was sollte das denn nur? Konnte sie nicht einfach etwas mit einer Person zu tun haben, ohne dass er sich in sie verliebte? Ohne Bindung?

Nein…, sollte es denn sonst wie früher werden?

Sie hasste sich für all ihre Taten und wünschte sich, dass sie nie in dieses Dilemma geraten wäre.

Niemals…

Erschöpft und mit gemischten Gefühlen ließ sie sich neben Marlon sinken.

Der Sex hatte ihr auch gut getan. Doch Marlon hatte sie wieder an ihr Problem erinnert und so verabschiedete sie sich einige Minuten später mit einem langen, leidenschaftlichen und intensiven Kuss von Marlon.

Würde sie ihn je wieder sehen?

Malika machte sich auf den Weg nach Hause. Gedankenverloren ging sie die Straße entlang und bekam noch nicht einmal mit, dass ihr Handy klingelte. Erst als sie die Blicke der Passanten auf sich zog, hörte sie, wie ihr Handy diesen Klingelton abspielte…

„I’m a Barbie girl…“

Sie nahm ab.

Chapter thirty-three:

„Hey Schatz.“, ertönte Toms Stimme aus dem Telefon. Beinahe hätte sie es fallen lassen vor

Schreck.

„Na Tom.“, sie wusste nicht warum, aber sie konnte ihn nicht Schatz nennen.

Es ging einfach nicht.

„Ich wurde frühzeitig entlassen. Ist das nicht toll? Endlich kann ich dich wieder sehen!“, erzählte er euphorisch.

„Ja, ganz toll.“, rutschte es Malika heraus.

„Freust du dich denn gar nicht für mich?“, fragte er.

„Doch! Na klar, ich freue mich sogar sehr.“, erwiderte sie schnell.

„Okay, dann lass uns gleich mal treffen, ich bin gleich zu Hause.“, schlug er vor.

„Tom, nicht Heute, okay?“, machte sie ihm klar.

„O…okay.“, flüsterte er enttäuscht.

Er schwieg eine Weile, doch dann fragte er; „Warum nicht, Mali? Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen. Ich vermisse dich.“

Sie schluckte schwer; „Tom, das ist alles nicht so einfach für mich. Ich brauche Zeit. Vor allem, nachdem das in deinem Zimmer passiert ist… Es tat einfach furchtbar weh und ich will das nicht noch einmal erleben, okay?“, erklärte sie ihm, natürlich konnte sie ihm die Wahrheit nicht sagen, denn sonst würde alles auffliegen.

„Weiß Bill davon, dass du nach Hause kommst?“, fragte sie ihn.

„Nein, woher denn?“, fragte Tom zurück.

„Weiß nicht, hätte ja sein können.“, erwiderte sie.

„Ja… hätte… Mali, ich hab mal ein Frage an dich…“, flüsterte er bedrückt.

„Schieß los.“, forderte sie ihn auf.

„Na ja, warum reden wir immer über Bill? Ich meine, wir reden nie über unsere Beziehung, mir kommt es so vor, als wärst du mit Bill zusammen und nicht mit mir. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Man, Mali, weißt du wie weh du mir damit tust?“, seine Stimme klang niedergeschlagen, als er das sagte. Nie war Malika etwas in der Art aufgefallen.

Sprach sie wirklich immer von Bill? Es tat ihr so leid, aber andererseits konnte sie auch nichts dafür. Sie merkte es nicht einmal.

„Tom, ich… ich merk doch nichts davon. Ich kann doch wohl nicht ernsthaft immer nur von Bill sprechen?“, fragte sie verunsichert.

„Tust du aber. Mali, ich denke wir sollten uns heute treffen und all das mal besprechen.“, erwiderte Tom kalt.

„Ich… okay… Um sechs im Bolero.“, erwiderte sie, erschrocken von der Kälte in seiner Stimme.

„Gut, bis dann.“, sagte er und legte auf.

Malika ging nach Hause und duschte, schminkte sich und zog sich an. Sie stellte erschrocken fest, dass es schon viertel vor sechs war und sie relativ spät dran war, sie beschloss mit dem Auto zu fahren, es würde einfach schneller gehen, als mit Bus und Bahn.

Mali stieg in ihr Auto und fuhr los, nach einer viertel Stunde war sie bereits da. Sie schaute durch die Fenster des Cafés und erblickte Tom. Er sah traurig aus, aber auch wütend.

Malika betrat das Café und ging auf Tom zu.

„Hey Tom.“, begrüßte sie ihn und sie umarmten sich kurz.

„Hey.“, nuschelte er.

„Dann fang mal an.“, forderte sie ihn zum sprechen auf.

„Ich… Malika… Ich habe das Gefühl, dass du mich betrügst…Ich habe lange darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es einfach nicht anders sein kann.“, flüsterte er bedrückt.

„Wie bitte? Hab ich dich eben richtig verstanden?“, keuchte sie.

In dem Moment kam die Bedienung.

„Was darf ich Ihnen bringen?“, fragte das Mädchen höflich.

„Ein Wasser, bitte.“, erwiderte Mali. Tom schüttelte nur leicht den Kopf.

„Kommt sofort.“, erwiderte das Mädchen.

„Wie kommst du dazu mir so etwas zu unterstellen? Hast du sie nicht mehr alle?“, zischte Malika Tom an.

„Komm, sei mal ehrlich… Bills Freundin, wie hieß sie noch gleich…? Joane? Die existiert doch gar nicht.“, seine Augen blitzten, als er dies sagte.

„Johanna, heißt sie. Natürlich existiert sie.“, flüsterte Mali gefährlich leise.

„Gut, ich will sie kennen lernen.“, erwiderte er und beugte sich leicht über den Tisch hinweg.

„Gut, das wirst du.“, zischte sie.

Chapter thirty-four:

„Aha, und wann?“, versuchte Tom sie weiter zu provozieren.

„Jederzeit!“, brachte Malika mit einem Siegerlächeln hervor und hoffte, dass Tom nun sein Misstrauen ihr gegenüber unterlassen würde.

„Okay, dann lass’ uns morgen mit Johanna treffen!“, sagte Tom und Malika stimmte zu.

Als sie später zu Hause war, rief sie noch bei Leona an und verabredete sich mit ihr. Nun schickte sie Bill und Tom je eine Nachricht. Doch nur mit einem winzigen Unterschied:

Dem Ich liebe dich!

Bei Tom konnte sie das einfach noch nicht drunter schreiben. Es ging einfach nicht. Wie auch?

Sie musste auch erst wieder vertrauen zu ihm aufbauen.

Am nächsten Tag ging es für Malika wie gewohnt zur Schule und nach der Schule würde sie sich dann mit Leona und den Jungs treffen.

Mühsam versuchte sie dem Gerede des Lehrers zu folgen und sich eifrig Notizen zu machen. Es gelang ihr auch ganz gut, mit dem Stoff mitzukommen.

Schließlich schrieb sie bald ihre Abiturprüfungen. Und da musste der Stoff dann sitzen und kommen. Sie musste das geforderte wissen und das was an Stoff abverlangt wurde, war nicht immer einfach. Geschweige denn leicht verständlich und somit auch das was der Lehrer da vorne von sich gab.

Als dann endlich das Ende der letzten Stunde angekündigt wurde, stand Malika sofort auf und machte sie auf den Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt. Sie war relativ schnell da und von den Jungs noch keine Spur. Bill hatte sich an einem anderen Treffpunkt mit Leona getroffen und von dort aus würden sie dann zusammen hierher ins Café kommen.

Tom müsste auch jeden Moment erscheinen und so bestellte Mali sich schon einmal einen Kaffee, den sie jetzt auch erstmal dringend brauchte.

Dann sah sie auch schon wie ihr Freund – war er das eigentlich noch? – zur Tür herein kam und sie auch gleich an einem der Tische entdeckte.

„He…“, sagte er nur und setzte sich zu ihr.

„Alles okay…?“, fragte Mali ruhig. „Ja…, und bei dir? Ich…, es tut mir leid…, Mali, wirklich…, aber…aber das Vertrauen ist…ist total weg…zu dir…ich…weiß nicht mehr was ich machen soll, dass…hier…das ist echt nicht normal…“ „Tom, wer von uns beiden stellt die Theorie auf, das ich Fremdgehe?“, stellte sie ihm eine Gegenfrage und erwartete auch eine Antwort, doch da betraten schon Bill und Leona das Café.

„He, ihr beiden!“, begrüßte Mali die beiden und sie setzten sich zu ihnen an den Tisch.

„Na, wie geht’s dir?“, fragte Leona sie und warf Bill immer wieder verliebte Blicke zu und saß eigentlich mehr auf seinem Schoß als auf der Sitzbank.

„Gut soweit, und bei dir?“ „Ja, eigentlich auch…schließlich bin ich glücklich vergeben!“ Schauspielern konnte sie echt gut, dachte Mali, das musste sie ihr wohl oder übel lassen, doch dazu hatte sie Leona auch in diese Sache eingebracht.

„Schatz…?“, hörte Mali Leonas Stimme. Bill schaute erschrocken auf. War er nun gemeint? Er wandte seinen Blick zu dem Mädchen neben sich und lächelte. Leona konnte es nicht lassen, zog Bill zu sich heran und küsste ihn.

Was sollte das? Wollte sie noch überzeugender Dastehen als sie es eh schon tat? Oder Mali eifersüchtig machen?

Mali versetzte dieser Kuss, der relativ lang andauerte, einen Stich ins Herz.

Verdammt! Was war nur los mit ihr?

„Bist du nun endlich überzeugt? Das ist Johanna und sie ist mit Bill glücklich. Und er war auch immer mit ihr zusammen!“ „Ja…ja, ich glaub’s dir ja…“, sagte Tom mit belegter Stimme und senkte seinen Blick gen Boden.

„Ich…, lass’ uns kurz rausgehen…“, bat Mali und zog Tom mit sich. „Was denn?“, wollte er irritiert von ihr wissen. „Ich…will das mit uns langsam angehen…, wenn ich dann mein Abi habe, habe ich auch wieder mehr Zeit und Nerv…, zurzeit habe ich nur Stress in der Schule und…, du weit selber wie das ist…“ „Ja, sicher, nur…ich…ich wünsche mir nichts sehnlicher als wieder bei dir zu sein…dich zu lieben!“ „Tom, ich weiß, aber ich weiß auch, dass ich das nicht so ohne weiteres kann…so schnell…“ „Ja, man, und ich habe auch Begriffen, dass ich scheiße gebaut habe und ich mich dir gegenüber alles andere als freundlich verhalten habe!“ „Das sollte dir auch-“, Mali brach ab, denn zwei Mädchen öffneten die Tür zum Café und sie machte ihnen Platz.

„Bewusste sein, dass du dich scheiße verhalten hast und dass das mit den Drogen kein Weg war, mit deinen Problemen fertig zu werden…, schließlich haben wir kaum über dich gesprochen…und auch über mich…“, setzte sie noch hinzu als sie ihren Satz fortgesetzt hatte.

„Man, es tut mir leid…“ „Hm…, lass’ uns wieder reingehen!“, sagte Mali und gerade als sie das Café wieder betraten, hörten sie ein lautes Kreischen. „Leona, man, was machst du denn hier? Ahhh, Bill…, bekommen wir ein Autogramm? Ist dein Bruder auch hier? Man, Leona, wieso hast du nicht erzählt, dass du dich mit solchen geilen Typen triffst?“ Eindeutig die beiden Mädchen, die soeben das Café betreten hatten. Malika war nicht fähig auch nur ein Wort herauszubringen. Scheiße, dachte sie nur. Was würde Tom jetzt denken?

Ihr Blick war immer noch auf die Szenerie an dem Tisch gerichtet, denn sie traute sich auch nicht, Tom in die Augen zu schauen. Ihn anzusehen.

Es tat mehr als weh…

„Mali?!“, hörte sie schließlich seine Stimme, konnte jedoch nicht darauf reagieren.

„Wieso haben diese beiden Mädchen sie mit Leona angesprochen?“, wollte er wissen und ehe sie auch nur einen Ton von sich geben konnte, setzten sich die Mädchen an einen benachbarten Tisch und Leonas Handy fing an zu klingeln.

„Ja?“, hörte Mali sie rangehen. „He, Schatz? Ja, hier ist Leona, was gibt’s?“

Oh, nein, und nun noch auch noch aus ihrem eigenen Munde und scheinbar rief auch noch ihr Freund an.

Konnte es denn jetzt noch schlimmer werden?

Sie sah Tom nicht an, rannte aus dem Café.

Wie sehr konnte sie sich nur in Leona täuschen? Sie hatte ihr Vertraut. Schließlich hing ihre Liebe zu Tom daran. Nun würde er denken, ja…viel zu viel, was eigentlich gar nicht stimmte.

Sie rannte über den Platz nach draußen. Blieb nicht stehen, verlangsamte nur ihre Geschwindigkeit, bis sie plötzlich von hinten festgehalten wurde und gezwungen wurde, umzudrehen.

„Mali…“ Die Stimme von Tom.

Was sollte sie jetzt sagen?

Wie würde er reagieren? Sie hob ihren Blick und sah direkt in diese wunderschönen braunen Augen. Sie strahlten so viel Gefühl aus und sie fühlte sich nur noch schlechter…, schlechter als sie sich scheinbar je gefühlt hatte.

Konnte es denn jetzt noch schlimmer werden? Fragte sie sich und wartete darauf, dass er endlich etwas sagte.

Chapter thirty-five:

Tom sprach, doch Mali hörte es einfach nicht.

„Mali, warum belügt ihr mich?“, war das erste, was sie nach einer Weile verstand.

Sie war nicht fähig zu antworten. Malika starrte Tom an.

„Warum unterstellst du uns, wir würden miteinander schlafen?“, stellte sie als Gegenfrage, sobald sie ihre Stimme wieder gefunden hatte.

„Bitte… ich…ich habe einfach das Gefühl… dass du….“, er stockte, „Dich verändert hast… Seitdem du im Malibu warst, mit Bill… Du bist einfach so … wie soll ich sagen… aggressiv geworden… so abweisend. Ich kenne dich gar nicht so.“, er blickte sie traurig an.

„Das gibt dir doch immer noch nicht das Recht zu behaupten, ich würde mit Bill, wohlgemerkt mit deinem Zwillingsbruder vögeln.“, erwiderte Mali kalt.

„Ich weiß einfach keine andere Erklärung. Man, Mali… du weißt doch dass ich dich liebe und mir deswegen Sorgen mache. Ich weiß wie du vorher warst. Du hast es mir erzählt. Ich möchte einfach nicht, dass unserer Beziehung so endet, wie eine deiner vergangenen Beziehungen. Das zwischen uns… das ist einfach… etwas Besonderes?! Ich möchte es auf keinen Fall aufgeben, ich will dich nicht aufgeben. Ich liebe dich.“, erklärte er. Er wollte sie umarmen, doch sie wand sich ab.

„Wow, Tom.. Du hast einen Rekord gebrochen. In einer Aussage zwei mal die These; ‚Ich liebe dich’… Wenn du mich lieben würdest. Und ich betone noch einmal w ü r d e s t, dann würdest du mir vertrauen. Ganz nebenbei gesagt, du warst auch nicht anders und du kannst mir nicht vorschreiben, wie ich mein Leben zu führen habe und wie nicht. Ich könnte mit Bill schlafen, aber ich tue es nicht. Wenn du es unbedingt wahrhaben willst, was du vermutest. Bitte, lässt sich arrangieren. Ich spreche mit Bill.“ Sie zog ihr Handy aus der Tasche und Tom schaute sie ungläubig an.

„Das wirst du doch wohl jetzt nicht ernsthaft tun, oder?“, fragte er.

„Warum denn nicht? Traust du es mir nicht zu?“ Ihre Augen blitzen argwöhnisch zu Toms Gesicht. Es war starr vor Entsetzen.

„Ich Malika… ich… Nein, ich traue es dir nicht zu.“, flüsterte er entschuldigend und mit noch immer starrem Blick auf ihr Handy.

„Siehst du… und warum… Zum Teufel warum, behauptest du dann so etwas?“, schrie sie.

Sie hatte ihn genau an dem Punkt, wo sie ihn haben wollte. Er hatte ihr endlich aus der Hand gefressen. Er war tatsächlich so gutgläubig um es ihr zuglauben. Gott sei Dank.

Malis Gedanken begannen sich wieder zuordnen. Tom hatte ihr geglaubt.

„Und was hat es mit dieser Johanna oder Leona oder wie auch immer auf sich?“, fragte er dann doch noch einmal nach.

„Tom… Bill und ich… wir konnten einfach nicht anders. Du hättest uns nie etwas geglaubt. Du warst so davon überzeugt, dass Bill und ich eine Affäre haben, dass du sogar schon angefangen hast Drogen zunehmen. Wir wollten dich einfach beruhigen, dass du nicht wieder rückfällig wirst…“, erklärte sie ihm.

„Tatsächlich?“, fragte er und zog seine Augenbrauen in die Höhe.

„Ja.“, erwiderte sie.

„Mit wem zum Teufel hat Bill dann telefoniert, als ich ins Zimmer geplatzt bin…? Soweit ich mich erinnere, wusstet ihr da noch nichts von meinem Problem… und er meinte er hätte mit Johanna telefoniert.“, er blickte Mali misstrauisch an.

„Keine Ahnung, dass musst du ihn selbst fragen.“, erwiderte sie und zuckte die Schultern.

Plötzlich umarmte Tom Mali.

Malika war so perplex, dass sie leicht zurückwich. Sie ließ sich auf die Umarmung ein.

Ein Gefühl des Glückes überkam sie. Endlich hatte sie ihn wieder, ihren Freund, den sie so liebte und doch betrog.

„Ich liebe dich… du bist die erste, die ich je geliebt habe und die letzte, die ich lieben werde.“, hauchte er in ihr Ohr.

„Ich dich auch Tom, ich dich auch.“, erwiderte sie, würde sie den Rest auch bejahen, dann würde sie sich selbst belügen und das konnte sie einfach nicht, nicht noch mehr.

Das Dilemma war wie weggewischt. All ihre Gedanken kreisten um Tom.

Marlon war weg und zu ihrem Erstaunen Bill ebenfalls. Wenn sie an ihn dachte, hatte sie keinerlei Kribbeln mehr im Bauch. Es schien, als wären alle Gefühle für ihn wie weggewischt.

„Komm Tom, lass’ uns zu mir, okay? Nicht, dass uns dasselbe wie vorhin passiert und dich womöglich noch jemand erkennt.“, flüsterte sie und er nickte bloß.

Sie verhakten ihre Hände ineinander und gingen zu Mali. Auf dem Weg zu ihr schrieb sie Bill noch eine kurze SMS, dass alles in Ordnung wäre und er keine Angst haben müsste.

„Na, wem schreibst du denn?“, fragte Tom neugierig.

„Finn.“, log sie schnell.

„Wer ist das?“, fragte er und schaute sie wieder argwöhnisch an.

„Mein bester Freund. Das Thema hatten wir schon einmal.“, erwiderte sie.

„Nein, hatten wir nicht.“, erwiderte er und schaute sie durchdringend an.

„Doch… Ich denke schon. Das ist der Junge, der mit Bill und mir bei dir war, als du…“, sie brach ab.

„Ach so, der. Okay. Du wirst ihn wohl mal erwähnt haben.“, sagte er um einen Streit vorzubeugen.

Sie klickte schnell den Knopf ‚Senden’ an und weg war die SMS.

Malika schaltete ihr Handy aus und beschäftigte sich mit Tom.

Als sie die Wohnung betraten, rief Malika nach ihrer Mutter, doch die war wieder einmal nicht da.

„Scheinbar schon wieder in München.“, murmelte sie.

„Dann haben wir die Wohnung ja für uns ganz alleine.“, hauchte Tom in ihr Ohr.

Sie nickte; „Aber Tom, wir wollten doch nichts überstürzen.“, er schaute sie traurig an und nickte dann.

„Okay, wenn das dein Wunsch ist. Wir müssen schließlich unser Vertrauen wieder aufbauen.“, schloss er.

„Was wollen wir machen?“, fragte sie.

„Weiß nicht… Wie wär’s mit DVD schauen?“, fragte sie zurück.

Er nickte; „Okay. Was wollen wir schauen?“

„Keine Ahnung…“, erwiderte sie.

„Ich auch nicht.“

Sie diskutierten alle Filme, die Malika im Regal stehen hatte durch und konnten sich einfach nicht einigen, bis Tom dann vorschlug einfach nur Fern zusehen.

„Okay.“

Sie zappten durch das ganze TV-Programm.

„…und dann hat mein Bruder es rausbekommen, dass ich mit seiner Freundin eine Affäre hatte…“, nächstes Programm.

„Tom, warte… Gib mir mal die Fernbedienung.“, bat sie ihn. Sie lagen kuschelnd auf der Couch.

Malika schaltete wieder auf die Talkshow zurück, die gerade lief.

‚Zwei bei Kallwass’

Tom schaute sie fragend an; „Seit wann schaust du denn so billige Talkshows?“

Ein unglaublich abwertender Ton lag in seiner Stimme.

„Angewohnheit…“, erwiderte sie und starrte wie gebannt auf den Bildschirm…

Chapter Thirty-six:

„Wieso Angewohnheit?“, fragte Tom misstrauisch.

„Na ja, keine Ahnung…, das Thema irgendwie…“, meinte sie und hörte weiter den Leuten zu.

„…und nun möchten wir Alexander B. begrüßen, den Bruder von Jonathan B. mit dem Franziska hier Jonathan betrogen hat…“, hörte sie diesen Moderator sagen und dann erschien auch schon ein junger Mann auf der Bildfläche.

Der Streit oder auch die Diskussion ging die ganze Zeit um das Mädchen, die sich immer wieder entschuldigte und beinah heulte.

Die beiden schrieen sich immer wieder an, brüllten und gingen fast aufeinander los. Irgendwann machte Malika einfach den Fernseher aus. „Mali…?“, kam es von Tom.

„Hm…?“ „Ich werde das Gefühl nicht los, dass du mich belügst!“, sagte er und Mali zerriss es beinah das Herz. Wieso belog sie ihn nur so? Wieso war das verdammt noch mal so?

„Mali?“ „Ich…, scheiße man, ich belüg’ dich nicht!“, fuhr sie ihn an und wischte sich die aufkommenden Tränen aus dem Gesicht.

„Mali, nein, das wollte ich nicht, Süße…bitte…“ „Ach, man, was machst du nur? He?

Jedes Mal tust du mir damit mehr weh. Jedes Mal. Du trampelst auf meinen Gefühlen herum und scheinst es immer noch nicht gerafft zu haben…“ Mali…, Süße, es tut mir leid…“

„Schön…, siehst du es endlich ein, ja? Man, du tust mir so verdammt weh…“ „Ich…, scheiße…, es tut mir echt leid…, Mali, bitte sei’ mir nicht böse…“ „Nein…, bin ich nicht…!“, sagte sie und hoffte, dass er nun kein weiteres Misstrauen mehr aufbringen würde.

„He…, komm’ her bat er sie und sie blickte ihn nur an. Er rutschte zu ihr und schaute sie an. Direkt in die Augen. Mali spürte, wie sie schwach wurde, ihn küssen wollte. Sie liebte diesen Menschen vor sich so sehr. Wollte Tom wiederhaben und in ihre Arme schließen.

Sie kamen sich immer näher und ihre Lippen verschlossen sich alsbald.

Sie genoss den Kuss, das sachte Spiel zwischen ihren Zungen. Sie spürte, wie sich seine Hand vorsichtig unter ihr Oberteil fuhr. „Halt…, Tom…ich kann das noch nicht…“

„Schon okay, Süße, ich gebe dir alle Zeit der Welt…“, meinte er nur und löste sich von ihr. Das gab ihr wiederum ein unangenehmes Gefühl. Er war ihr nicht mehr Nahe, dabei wollte sie es doch, nur mit ihm schlafen…weiter gehen?

„Schatz…, ich…komm’ wieder her…“, meinte sie. Etwas perplex sah er sie an. „Wie?“ „Ich will einfach nur in deiner Nähe sein…“ Sie liebte ihn.

Nur ihn…!

Tom rutschte näher an sie heran und sie kuschelte sich an ihn heran.

Genoss seine Nähe, die er ihr gab. Genoss, dass sie wieder mit ihm zusammen sein konnte.

Sie fragte sich, ob sie nun wieder glücklich sein konnte. Glücklich, weil sie wieder mit ihm zusammen sein konnte.

Vertraute er ihr nun auch? Sie hoffte es so sehr.

„Tom…?“ „Was denn, Süße…?“ „Ich…bitte lass’ uns das langsam angehen, ja?“ „Ich versteh’ dich und ich seh’s ja auch ein, dass ich scheiße gebaut hab’ und wenn du es langsam angehen willst, dann ist das okay…, ich vertrau’ dir ja auch…, ich will’s versuchen!“ „Das ist echt lieb und was wollen wir jetzt noch machen?“, fragte Mali lieb und wollte einfach nur in Toms Nähe sein. „Keine Ahnung, schlag’ du was vor…“ „Wollen wir sonst zu euch fahren? Da ist doch bestimmt mehr los?“ „Können wir tun!“, meinte er und die beiden erhoben sich, zogen sich Jacke und Schuhe an und machten sich auf den Weg zu der Wohnung, in der Tom zur Zeit mit den Jungs zu Hause war.

Draußen war es kalt und es wehte ein kalter Wind. Mali nahm sofort Toms Hand und händchenhaltend machten sie sich auf den Weg.

Auf dem Weg zum Loft klingelte Malis Handy, schnell hob sie ab und erkannte die Stimme von Finn. Erfreut darüber das er Anrief, fragte sie nach dem Grund.

„Ich wollte dich fragen, ob du morgen wieder mit zu mir kommst, zusammen lernen…?“ „Gerne, ich find’ es macht richtig Spaß und ich kann mit dir ja auch immer gut lernen!“, meinte sie und freute sich über das Angebot von ihrem besten Freund.

Schnell klärten sie ob sie sich wieder auf dem Weg zur Schule treffen wollten und machten sich noch die Zeit am Nachmittag aus.

Bei Tom entschieden sich die beiden doch für eine DVD und immer wieder kuschelte sie sich eng an ihren Freund, da sich die Jungs natürlich für einen Horrorfilm entscheiden mussten.

Unsanft riss sie am nächsten Morgen der Wecker aus dem Schlaf. Tom stand auch mit ihr auf und machte ihr auch noch einen Kaffee.

„Hier…, Süße!“ „Dankeschön. Echt lieb von dir!“, meinte sie und zog ihren Freund enger an sich heran. Ein Kuss, zum Dank…

Sanft umspielten sich ihre Zungen, bis Mali sich wieder von ihm löste.

„Sehen wir uns heute Nachmittag?“ „Tut mir leid, aber heute Nachmittag habe ich mich schon mit Finn verabredet, weil wir zusammen lernen wollen.“

„Ach so, na dann wünsch’ ich dir viel Spaß!“ „Danke!“, sagte sie und nach einem ebenso zärtlichen Kuss wie eben machte sie sich auf den Weg zur Schule und auch auf zu dem Treffpunkt mit Finn.

„Guten Morgen, Schatz!“, rief sie als sie ihn an der verabredeten Ecke stehen sah.

„Na, wie geht’s dir?“, fragte Finn. „Bestens, und bei dir? Ich…ich habe gestern bist heute den Tag mit Tom zusammen verbracht…ich…glaube wir schaffen es!“ „Das freut mich für dich, aber nun lass’ uns gehen, Lehrer warten nicht!“

Zusammen machten sie sich also auf den Weg zur Schule.

Die ganze Zeit in der Schule schweiften Malikas Gedanken überall hin. Zu Tom, zu Bill und auch zu Finn, den sie ab und zu musterte.

War nun endlich dieses Dilemma gelöst? Sie wollte Bill vergessen und den Weg zu ihrem Herzen für Tom offen halten. Sie wünschte sich einfach das Glück, welches ihr bisher nicht gut gestellt gewesen war.

Bis auf Tom.

Am Nachmittag traf sie sich wie ausgemacht mit Finn. Mit einem Lächeln öffnete er ihr die Tür und ließ sie rein.

Zusammen hingen sie dann auch über den Lehrbüchern und lernten für die schon bald anstehenden Prüfungen.

Chapter thirty-seven:

Irgendwann hatten sie keine Lust mehr, was natürlich auch verständlich war, denn sie lernten schon seit über vier Stunden durchgehend.

„Boaaaah, Schatz ich hab keine Lust mehr.“, rief Malika genervt und pfefferte ihr Englischbuch in eine Ecke von Finns Zimmer.

„Mali, wir müssen… okay, dann machen wir halt jetzt eine Pause.“, erwiderte er nachdem er ihren Blick gesehen hatte und grinste.

Mali ging kitzelnd auf Finn los, darauf hin fing Finn an zu lachen, denn er war an einigen Stellen seines Körpers ganz schön kitzlig. Natürlich kannte Mali die Stellen, nicht um sonst, waren Malika und Finn seit der ersten Klasse die besten Freunde. Sie kannten sich einfach in- und auswendig. Malika wusste einfach wo Finns Schwachstellen waren.

Sie kitzelte ihn so lange, bis er um Gnade flehte. Sie sah ihn belustigt an

„Na, hast du etwa schon genug von mir?“, fragte Mali ihn und konnte sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Er blickte sie verträumt an und hauchte; „Nein, von dir hab ich nie genug…“

Sie schaute ihn verdutzt an, doch bevor sie erwidern konnte, geschah es.

Er legte eine seiner Hände auf ihre Taille und die andere ihn ihren Nacken. Sanft beförderte er ihre Lippen an die seinen. Mit zärtlichem Druck presste er seine Lippen an die ihren.

Zugegeben gefiel es ihr. Sehr sogar.

Er strich ihr leicht über ihre Nackenhärchen. Seine Berührungen verursachten eine Gänsehaut auf ihrem Körper. Sie küssten sich unendlich lange, bis sie plötzlich das Klingeln ihres Handys wahrnahm.

Sie schreckte auf. Ihre Augen wurden groß.

„Oh Gott, Finn… das… das tut mir leid.“, versuchte sie sich das eben geschehene zu erklären.

Er blickte sie an.

„Ist schon okay,… und jetzt geh an dein Handy. Das ist bestimmt Bill oder Tom.“, ein leicht vorwurfsvoller Ton klang in seiner Stimme mit.

Sie schaute unsicher auf ihr Handy. Natürlich war es Tom, der anrief.

Ein schlechtes Gewissen machte sich in ihr breit. Warum musste sie immer fremdgehen?

Sie tat nicht nur Tom damit furchtbar weh, sondern auch sich selbst und trotz alldem tat sie es immer wieder.

„Hallo Schatz.“, begrüßte sie ihn.

„Hey meine Süße. Wie läuft das Lernen?“, fragte er neugierig.

„Ich… äh… das Lernen? Super, wir haben heute voll viel geschafft.“, bastelte sie sich zurecht.

„Na das freut mich doch.“, sagte Tom euphorisch.

Sie bejahte.

„Mali, was würdest du davon halten, wenn wir beide heute Abend mit Bill, Gustav und Georg zusammen ins Malibu gehen?“, schlug er vor.

„Ins Malibu?“, fragte sie ungläubig.

„Ja, warum denn nicht?“, fragte er zurück.

„Mit Bill, Gustav und Georg?“, fragte sie nach um sicher zugehen, dass sie sich nicht verhört hatte.

„Hmm… Ja.“, seufzte er schon leicht genervt.

„Ehm, Tom. Ich…. Ich.. weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.“, sagte sie leicht zweifelnd.

Mali konnte doch nicht einfach mit Tom und Bill ins Malibu gehen. Es wäre ihr eigenes Todesurteil.

„Warum denn nicht?“, fragte er.

„Weiß nicht, ich hab einfach keine Lust heute ins Malibu zugehen.“, log sie. Natürlich hatte sie Lust, aber sie konnte ihrem Freund doch nicht auf die Nase binden, dass es wegen Bill war. Dass sie schlicht und ergreifend Angst hatte, dass Tom rausbekommen würde, dass sie mit Bill eine Fickbeziehung führte.

„Hmmm… Dann lass uns ein an die Alster fahren, dort ein wenig spazieren gehen und hoffen, dass mich niemand erkennt. Was ist damit?“, schlug er vor.

„Alleine?“, fragte sie sicherheitshalber noch einmal nach.

„Ja…“, erwiderte er.

„Okay, dann lass uns in einer Stunde bei mir treffen, dann können wir los.“, schlug sie vor.

„In Ordnung.“, erwiderte er.

„Gut, bis dann.“, sagte sie schnell und wollte schon auflegen.

„Mali? Ich liebe dich.“, flüsterte Tom.

„Ich dich auch, Tom.“, sagte sie und musste leicht lächeln.

Mali legte auf und schaute Finn an. Seine Augen glitzerten verdächtig.

„Was ist los, Finn?“, fragte sie ihn.

„Ich… ich… ich weiß nicht.“, erwiderte er.

„Wäre es schlimm, wenn ich mich jetzt mit Tom treffe?“, fragte sie mit Anflug eines schlechten Gewissens.

„Nein, ist okay. Ciao.“, sagte er und sie packte schnell ihre Sachen zusammen um dann schnell nach Hause zufahren und zu duschen, damit sie gut aussah für ihren Freund.

Sie schminkte sich, zog sich um und kurze Zeit nachdem sie fertig geworden war, klingelte es an der Tür.

Schnell war auch ihr kurzer Mantel angezogen und sie war auf dem Weg nach unten.

Tom saß in seinem Cadillac und wartete auf sie. Sie öffnete die Beifahrertür und setzte sich ins Auto; „Hey Schatz.“, begrüßte Tom sie und drückte ihr einen kurzen Kuss auf.

„Hey, Baby.“, erwiderte sie und lächelte glücklich.

Sie fuhren los. Die Fahrt verlief recht schweigsam und als sie endlich da waren, konnte Tom keinen Parkplatz finden.

„Oh man, immer wenn ich unterwegs bin, sind es die anderen auch. Kein Wunder, dass ich dann keinen Parkplatz finde.“, fluchte er.

„Beruhig dich, Schatz. Wir haben doch Zeit.“, grinste sie.

„Ja, das weiß ich.“, schnauzte er.

Letzten Endes fanden sie dann doch noch einen Parkplatz und gingen an der Alster spazieren.

Es erkannte sie niemand, doch plötzlich hörte sie eine ihr Bekannte Stimme nach ihr rufen.

„Mali… warte doch… Schatz… bleib doch kurz stehen…“, neben ihr blieb ein Marlon stehen, der ziemlich aus der Puste war.

„Hey Schatz, warum bist du denn nicht stehen geblieben?“, fragte er und keuchte.

Sie erstarrte. Es war Marlon. Verdammt, was sollte sie jetzt tun?

Er fing an ihr vor der Nase herum zu fuchteln.

„Mali-Schatz, warum sagst du mir denn nicht hallo? Hast du denn vergessen, was letztens zwischen uns war?“, Malika war zu einer Salzsäule erstarrt. Das konnte doch nicht sein. Nicht jetzt, nicht jetzt wo sie sich doch wieder gut mit Tom verstand.

„Schatz, wer ist das?“, fragte Tom und legte ihr seinen Arm beschützend um ihre Schultern.

„Schatz… Er nennt dich Schatz…? Ist das dein Freund, oder was?“, schaute Marlon sie auffordernd an.

„Tom, ich denke wir fahren jetzt lieber nach Hause, ich habe keine Lust mich von solchen Spinnern voll labern zu lassen.“, sagte sie.

„Aber mich interessiert, was er zusagen hat. Ich denke nicht, dass er sich etwas ausdenkt, außerdem will ich wissen was er damit meint, wenn er sagt ‚Hast du vergessen, was letztens zwischen uns war’.“, Tom schaute sie durchdringend an.

Chapter Thirty-eight:

„Wie? Was…, du willst?“ Nein, schoss es ihr durch den Kopf. Nein, wenn Tom jetzt Marlon zu hören wollte…, dann…war sie geliefert.

„Okay, sag’ was du zu sagen hast!“, forderte Tom den blonden Jungen auf und sah ihn gespannt an. „Ich…, Malika und ich haben uns in einem Club kennengelernt…, na ja, und wir haben miteinander geschlafen…, ich konnte ja nicht wissen, dass sie einen Freund hat…, ich…ich dachte…“, stammelte er und wusste nicht was er sagen sollte.

„Du hast mit meiner Freundin geschlafen?!“ Marlon nickte. „Na ja, sie sollte vielleicht wissen, dass sie einen Freund hat!“, sagte Tom und zog Malika mit sich. Verdutzt blieb Marlon an der Stelle stehen, wo er bis eben noch gestanden hatte und sah den beiden nach.

„So, nun erklär’ mir bitte, was das da eben zu bedeuten hat!“, forderte er nun Mali auf zu sprechen.

„Ich…Tom, es tut mir leid…, ich…ich war so fertig und…, man, wieso?“, endete sie schnell mit einer Frage. „Was wieso?!“, wollte Tom wissen. „Ich…, ja,. verdammt, ich habe mit ihm geschlafen und ich weiß nicht wie es dazu gekommen ist, alles was ich noch sagen kann, ist, dass es mir leid tut!“, sagte sie und senkte ihren Blick gen Boden.

In diesem Moment schaffte sie es einfach nicht, Tom in die Augen zu schauen.

„Weißt du eigentlich was du mir damit antust? Mali, verdammt ich liebe dich, ist dir das denn so egal?“, entfuhr es ihm. Wie weh seine Worte doch taten und wie scheiße verdammt Recht er doch mit seiner Aussage hatte.

„Tom…du…du hast mich nicht verdient!“, sagte sie. „Wie bitte?“

„Ja, du hast richtig gehört, du hast mich nicht verdient. Was alles passiert ist, während du in der Klinik warst…ich bin verdammt nochmal eine fiese Schlampe!“, beschimpfte sie sich selbst und rannte davon.

Rannte und rannte, bis ihr die Puste ausging und als sie sicher war, dass er ihr nicht gefolgt war, hielt sie an. Blieb stehen und schnappte nach Luft.

Was hatte sie da gerade getan?

„Tom, es tut mir leid, ich kann das alles nicht mehr rückgängig machen. Du hast mich nicht verdient, es ist aus!“, schrieb sie ihm und machte sich dann auf den Weg nach Hause.

Ihr schlechtes Gewissen schmerzte. Was war nur passiert? Erst Bill, dann Marlon und dann auch noch ein Kuss mit ihrem besten Freund.

Wie tief konnte sie noch sinken?

Dabei hatte sie sich so wohl gefühlt bei dem Kuss mit Finn.

Es tat mehr als nur gut. Er konnte mehr als nur gut küssen. Er war bisher immer für sie da und hatte ihr zugehört. Ihr Rat gegeben. Und nun hatten sie sich geküsst. Sie hatte Tom mit einer dritten Person betrogen. Viel zu oft und viel zu sehr.

Es tat ihr weh, Tom verloren zu haben, doch er hatte eine bessere Freundin verdient. Nein, nicht sie. Nicht Malika. Sie tat ihm doch nur weh.

Erfüllte ihn mit Schmerz. Tat ihm weh. Und auch sich. Ja, sie tat sich doch selber weh, indem sie mit anderen geschlafen hatte. Finn geküsst hatte.

Doch sie bereute den Kuss zwischen sich und Finn nicht. Nein, kein Stück. Es hatte doch so gut getan.

Mit Tränen stand sie einige Zeit später unter der Dusche und hoffte, dass vielleicht das Wasser diesen ganzen Schmutz von ihr spülen konnte.

Doch es ging nicht. Das schlechte Gewissen plagte sie auch noch, als sie sich abtrocknete.

„Finn?“, fragte sie in den Hörer. „Was denn los, Schatz?“

„Als ich…ich war vorhin mit Tom unterwegs…und…und da ist uns Marlon begegnet. Der…der aus dem Malibu. Wo wir beide waren…und…und er hat ihn zur Rede gestellt…, Tom wollte, dass…dass er ihm alles erzählt…das…das hat er dann auch getan…und…ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll…ich habe vorhin mit Tom Schluss gemacht…und…es tut so scheiße weh…“

„Süße…, ganz ehrlich, irgendwann musste es soweit kommen…, aber wenn du willst, kannst du herkommen…“ „Ja…, danke!“, sagte sie, legte auf und machte sich dann auf den Weg zu Finn.

Vorher packte sie noch ihre Schulsachen beisammen und ließ die Haustür krachend ins Schloss fallen. Ihre Mum war eh nicht da, wie sollte es auch anders sein, und so würde es doch eh niemanden interessieren.

Bei Finn angekommen, öffnete er ihr die Tür. Schluchzend fiel sie ihm in die Arme. Es tat alles so weh…

„Finn…, es tut mir so leid…ich wollte das alles nicht…“, schluchzte sie und krallte sich an ihm fest. Er war der Einzige, der ihr noch zuhörte, für sie da war, wenn er auch nicht unbedingt Verständnis aufbrachte für das, was sie getan hatte.

„Süße, ich glaube du solltest ihm alles sagen und dann einen Schlussstrich ziehen…, immerhin hast du ihn sehr verletzt und er hat es nicht verdient nicht zu erfahren, was genau passiert ist…“ „Ja…, du hast ja Recht…“, sagte sie noch immer mit Tränen und griff nach einem Blatt Papier und einem Stift. Reden konnte sie mit ihm nicht. Nein, sie hatte Angst und ein zu schlechtes Gewissen, ihm ins Gesicht zu schauen. Wie weh es auch tat, es ging nicht.

„Lieber Tom“, schrieb sie.

„…es tut mir alles so leid…, doch es hat alles damit angefangen, als ich mit Bill im Malibu war. Du wolltest nicht mit…ich war sauer und wusste nicht, was ich da tat. Ich habe mich auf deinen Bruder eingelassen. Wir wollten es beide. Irgendwann.

Seitdem haben wir öfters miteinander geschlafen. Ich weiß, es klingt hart, aber es ist die Wahrheit. Und…, du weißt gar nicht, wie weh mir das tut, wie leid mir das alles tut. Du kannst es dir nicht im Geringsten Vorstellen.

Doch es ist so. Doch als ich mit Finn im Malibu war, weil ein Kollege von ihm Geburtstag gefeiert hatte, lernte ich Marlon kennen. Wie du schon weißt, haben wir miteinander geschlafen.

Ich war so fertig, so enttäuscht und ich wusste nicht, was ich machen sollte.

Ich wollte das alles nicht mehr, doch es ist so gekommen, wie es gekommen ist. Und ich weiß, dass du mich nicht verdient hast.

Du hast mich nicht verdient.

Du hast eine Frau verdient, die dich nicht betrügt, die dich liebt und dir ehrlich gegenüber tritt. Die dich nicht enttäuscht und die du lieben kannst.

Aber nicht mich.

Hiermit will ich einen Schlussstrich setzen. Ich kann dir nie wieder unter die Augen treten und ich bitte dich vergiss’ mich…, bitte!

In Liebe,

Malika“

Malika wusste nicht, wie viele Tränen sie vergossen hatte, als sie diesen Brief schrieb.

Doch sie erinnert sich an die weichen Lippen, die sie kurz darauf spürte.

Sanft nahm sie Finns Hand und wusste, dass sie dieses wunderbare Kribbeln spüren wollte, durfte, genießen konnte.

Sie liebte Finn.

Er sie auch.

THE END, BUT IT WILL BE CONTINUED.

Gratis bloggen bei
myblog.de