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MOOD

Meine Laune ist mies, es ist besser ihr sprecht mich Heute nicht an.

DIES & DAS

Untitled Engel der Nacht

BROKEN WINGS

Vorwort You're not enough 1-10 You're not enough 11-20 You're not enough 21-30 You're not enough 31 -End

It's need always simple life 1-10 It's need always simple life 11-20 It's need always simple life 21-30 It's need always simple life 31-End

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You're not enough.

Chapter One:

„Oh bitte, komm schon Schatz.“, flehte sie ihren Freund an.

„Nein, ich habe absolut keine Lust ins Malibu zu gehen.“, antwortete der jedoch genervt.

Malika, war ein ganz normales Mädchen, das gerne Party machte, nur ihr Freund war auf dem Gebiet ein wenig eigensinnig, seit dem sie zusammen waren.

Er wollte nicht mit ihr los, warum wollte er ihr nicht sagen. Sie wusste leider kaum etwas über ihn, und das obwohl sie schon über ein Jahr zusammen waren. Nie wusste sie wie es ihm ging, wenn er Probleme hatte, kam er nie zu ihr, sondern ging zu seinem Bruder.

„Warum nicht?“, fragte sie neugierig, sie hasste es, wenn sie keinen Grund für seine Antworten bekam.

„Ich habe einfach keine Lust, okay? Kapier es doch endlich, dass du nicht der Nabel der Welt bist.“, motze er sie an.

„Wie bitte? Hab ich dich richtig verstanden?“, kreischte sie, das hatte wehgetan. Wie ein Schlag ins Gesicht. Das machte sie furchtbar wütend.

„Ist doch wahr. Geh doch sonst wohin, ich hab keine Lust immer mitkommen zu müssen.“, motzte er wieder.

„Du hast sie doch nicht mehr alle, dann frag ich halt Bill, ob er mitkommen möchte, das macht sowie so viel mehr Spaß als, wenn man mit dir Party machen geht.“, zischte sie wütend. Wie konnte er sich so was denn bitte erlauben? Ging’s ihm noch gut?

„Mali, Schatz. Tut mir leid, aber bitte geh nicht mit Bill.“, flüsterte er.

„Hmm, ich hör Stimmen, hast du was gesagt?“, fragte sie gleichgültig, schmiss sich ihre Jacke über und knallte die Tür, nachdem sie aus dem Hotelzimmer gegangen war hinter sich zu.

„Der spinnt doch jetzt total.“, führte sie ein Selbstgespräch, während sie an der Tür zu Bills Suite klopfte.

Die Tür öffnete sich und ein schwarzer Wuschelkopf schaute sie an; „Na Engel.“, grinste er sie an.

„Na du Devil.“, lachte sie.

„Was los?“, fragte er auch direkt, als es ihren Gesichtsaudruck sah.

„Ah weißt du Tom spinnt mal wieder, ich bin nicht der Nabel der Welt, sagt er und deswegen wollte ich dich fragen, ob du mit ins Malibu kommst?“, schaute sie ihn unsicher an.

„Hm, das muss ich mir wohl noch gaaaanz stark überlegen.“, schaute er sie an.

„Wiiiie jetzt?“, fragte Malika ihn verwirrt.

„Maaan, stehst du aufm Schlauch. Na klar komm ich mit.“, erklärte er und grinste sie teuflisch an.

„Dann mach dich fertig. Ich schlaf heute bei dir.“, bestimmte sie kurzerhand den Ablauf des Abends.

„Ah okay. Dann würd ich sagen, du holst deine Sachen her, wenn du nicht willst, dass du naher um halb fünf Uhr Morgens oder so noch mal rüber musst.“, erklärte er und lächelte sie an.

„Oh Bill, du bist echt ein Schatz. Danke.“, umarmte sie ihn und lief zu ihrem und Toms Zimmer.

Sie zog die Keycard durch den Leser und die Tür sprang auf. Tom schaute sie traurig an, sie wollte doch ernsthaft mit Bill los.

„Schatz, es tut mir doch leid. Ich will doch nur nicht, dass dich jemand angräbt.“, sagte Tom traurig, schon einmal hatte er das alles durch machen müssen.

„Talk to my hand. Oh die Hand hat keine Lust mehr.“, sagte Mali, schmiss ihre Sachen in den Koffer und Tom packte sie von hinten.

„Was willst du?“, fragte Malika kalt. Tom klammerte sich förmlich an sie, doch er antwortete ihr nicht.

„Tom, verdammt noch mal, lass mich los, oder du siehst mich nie wieder.“, schrie Malika.

Das wirkte, Tom ließ sie tatsächlich los. Er schaute sie mit Tränen in den Augen an, dann drehte er sich um und ging ins Bad. Mali hörte nur noch wie sich der Schlüssel drehte.

Sie nahm ihren Koffer und sagte laut: „Ich komm heute nicht mehr wieder. Findest mich bei Bill.“ Schleppte ihn raus und schloss die Tür hinter sich.

Sie lief den Flur entlang und schleifte ihren Koffer hinter sich her. Für drei Tage war er doch ein wenig zu überfüllt, aber es war ihr egal, sie klopfte wieder an Bills Zimmertür und ein fertig geschminkter Bill stand vor ihr.

„Bist du krank?“, fragte sie, da es Bill überhaupt nicht ähnlich sah, so schnell fertig zu werden.

Chapter Two:

„Nein? Wieso?“, fragte er und grinste sie weiter an. „Na, du bist im Eiltempo fertig! Ganz was Neues!“ „Na ja, bin eben immer wieder für Überraschungen gut! Können wir dann?“, fragte er sie und sie nickte. „Dann los!“ Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatten, machen die beiden sich auf den Weg zum Fahrstuhl, dann durch die Hotelhalle und raus auf die Straße. Bis zum Malibu war es nicht weit und so liefen sie die paar Straßen einfach. Um die Uhrzeit würde sie auch sicher kein Fan mehr ansprechen.

Sie hatten den Club nach wenigen Minuten erreicht und tatsächlich ohne, dass sie ein Fan angesprochen hatte. Nach einer Kontrolle an der Tür, wurden sie eingelassen und suchten sich einen Platz.

Die Musik dröhnte laut aus den Boxen und eine Unterhaltung war nur schwer möglich. Doch sie waren auch nicht zum reden hierhergekommen, sondern um ein wenig zu feiern. Nachdem sie einen Platz gefunden hatten, schmissen sie ihre Jacken hin und machten sich auf den Weg zur Bar.

„Was willst du trinken?“, fragte Bill Mali und sah sie dabei fragend an. „Ein Cola-Wodka, dass ist genau das, was ich jetzt brauche!“, sagte sie und hielt einige Minuten später ein Glas mit dunkler Flüssigkeit in ihren Händen. Sie gingen zurück zu ihrem Platz und stellten die Getränke auf den Tisch. „Na, hast du Lust zu tanzen?“, fragte Mali ihren Begleiter und der Nickte nur widerspenstig. „Man, nun zieh’ nicht immer so eine Floppe!“, neckte sie ihn und zog ihn einfach mit zur Tanzfläche. Es lief gerade irgendein rockiges Lied und sie bewegte sich anregend, wie es ihr Begleiter fand, auf der Tanzfläche. Wie als hätten alle Paare sehnsüchtig darauf gewartet, spielte der DJ ein langsames Lied und Mali zog Bill kurzerhand einfach an sich heran. Sie sah ihm tief in die Augen, sah das, was sie bei ihrem Freund auch sah, tiefes, dunkles, ehrliches braun. Nur fand sie, waren die Augen ihres Freundes schöner. Aber sein Blick war ebenfalls anziehend, hinreißend, wunderschön. Aber auf eine andere Art und Weise. Ehe sie wusste, was sie da tat, ehe sie begriff, welche Ausmaße das hatte, zog sie ihn an sich heran und küsste ihn. Verlangte nach einem Zungenspiel und bekam den Einlass, den er ihr sofort gewährte. Ein unglaubliches Gefühl durchzog sie. Ungewohnt. Fremd. Aber das ließ sie in diesem Moment völlig kalt. Sie genoss diesen Kuss. Genoss diesen Augenblick und wusste nicht, was sie denken sollte. Einerseits war sie noch so nüchtern, dass sie durchaus wusste, was sie hier tat, aber andererseits wollte sie diese Lippen, dieses Gefühl, diesen wunderbaren Geschmack nicht verlassen. Sie zog ihn mit sich. Wollte nicht, dass dieser wunderbare Kuss, den sie echt schön und angenehm fand, aufhörte. Sie zog weiter mit sich, bis sie sich sicher war, dort angekommen zu sein, wo sie hin wollte. Sie schaute auf, löste sich kurz von ihm und sah, dass sie an den Toiletten angekommen waren. Sie zog ihn ohne darüber nachzudenken mit in eine Kabine. Schloss ab. Schaute ihn gespannt an und zog ihn wieder an sich heran. Verlangte nach einem Kuss. Ließ ihre Zunge mit der seinen spielen und ließ ihre Hände an seinem Körper entlang wandern. Bis sie dort ankam, wo sie hin wollte. Sie berührte seine Hose, dort, wo sie schon eine Regung merkte. „Mali…ich…das können wir nicht machen!“ „Und ob wir das können…fick’ mich…“, sagte sie erregt und zog ihn wieder an sicher heran. Wollte, das er mit ihr schlief und ihr verlangen in die Tat umsetze.

So streiften auch seine Hände an ihrem Körper entlang und berührten sie. Überall. Zogen ihr die Hose aus, das Oberteil und die Unterwäsche. Bis sie nur noch im BH bekleidet vor ihm stand. Nun begann auch sie ihm seine Hose auszuziehen, das T-Shirt und hatte ihn dann auch seiner Boxershort entledigt. Sie zog an sich, wollte, dass er in sie eindrang, wollte ihn spüren, wollte, dass er mit ihr schlief. Sie wollte es. Jetzt. Hier. Und ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

Sie spürte ihn kaum eine Sekunde später in sich. Sein hartes Geschlecht und seine Bewegungen. Langsam rotierend und bis sie sich schneller bewegten. Bis er sich schneller bewegte. Es ließ sie aufstöhnen. Sie senkte ihren Kopf nach hinten und wusste, dass sie jeden Moment zum Orgasmus kam. Ja, sie spürte es, wie sich die Gefühle in ihr aufstauten, bis sie ihren Höhepunkt erreichten. Bis sie sich nicht mehr halten konnte und laut aufstöhnte. Noch immer spürte sie ihn in sich und wusste nicht, was gerade wirklich mit ihr geschah. Dieser Höhenflug an Gefühlen war schnell vorbei und sie lösten sich voneinander. Zogen sich an, liefen raus, und taten beinah so, als wäre nichts geschehen. Doch innerlich nahm sie es sehr mit. Sie hatte gerade ihren Freund mit dessen Zwillingsbruder betrogen. Nachdenklich senkte sie ihren Blick auf den Boden. Was sollte nur aus ihr und Tom werden?

„Mali?“, sprach Bill sie an. Mali hob ihren Kopf und sah Bill gespannt an.

Chapter Three:

„Was denn?“, fragte sie verunsichert.

„Was… Was ist mit Tom?“, fragte Bill sie und schaute sie Schuldbewusst an.

Die Musik dröhnte aus dem Nebenraum.

.. And I know, that he knows I’m unfaithful…

Tränen stiegen in Malis Augen. Es tat ihr unglaublich Leid, dass sie Tom soeben betrogen hatte.

„Bill, das war falsch.“, flüsterte sie.

Bills Körper versteinerte sich.

„Mali, ich – ich liebe dich. Wirklich, anders kann ich es mir nicht erklären. Es ist dieses Gefühl, welches ich noch nie verspürt habe. Es ist so fremd und doch fühlt es sich wunderbar an. Verstehst du? Ich liebe dich.“, sprach Bill und schaute gedemütigt auf den Boden.

„Fuck, das geht aber nicht. Ich bin mit deinem Bruder zusammen. Bill du bist ein guter Freund für mich, nicht mehr, nicht weniger. Da wird nie mehr sein.“, schaute Malika Bill an, hob sein Kinn mit einem Finger, sodass er ihr in die Augen schauen musste und küsste ihn kurz auf den Mund.

Bill Herz zersplitterte in Tausend Teile. Eine einsame Träne bahnte sich den Weg über sein Gesicht und zog eine Spur von Kajal und Mascara über seine Wange.

Sie zog sich schnellstmöglich den Rest an und verließ dann ohne auf Bills Schluchzen zu achten die Kabine. Sie richtete schnell ihr Make-up und ihre Haare und verschwand dann aus der Toilette. Sie verschwand in der Menge.

Währenddessen vergrub Bill sein Gesicht in seinen Armen und Tränen liefen ihm unaufhaltsam über die Wangen. Wie konnte er sich denn nur so in Mali täuschen?

Sie waren doch gute Freunde, für Bill war sie seine beste Freundin. Diejenige, der er alles anvertrauen konnte.

Hatte sie ihn ausgenutzt?

Mali zog es zur Bar, wo sie auch prompt ein Junge ansprach.

„Nein, danke. Kein Interesse.“, entgegnete sie ihm und warf ihre langen dunkel braunen Haare in den Nacken und blickte ihn arrogant aus ihren Eisblauen Augen an.

„Aber...“, fing der Typ ihr gegenüber an.

„Kein aber. Ich möchte nichts mit dir zutun haben.“, zischte sie ihn an und bestellte sich einen Redbull–Wodka.

Der Barkeeper schaute sie skeptisch an und fragte letztendlich; „Wie alt bist du?“

Sie starrte ihn an.

„Wie bitte? Wollen sie mir ernsthaft weiß machen, dass sie meinen Ausweis sehen wollen?“, zickte sie ihn an.

Er nickte.

„Sie sehen zwar schon aus, wie 21, doch muss ich trotzdem schauen, wie alt sie sind. Sie kennen doch die Jugend von Heute.“, erklärte er.

Sie nickte und zog ihren Ausweis hervor und rieb ihn dem Barkeeper unter die Nase.

„Okay, das geht klar.“, nickte der Mann und drehte Mali kurz den Rücken zu um die Wodkaflasche zu holen.

Mali schaute sich um. Nirgendwo war Bill zusehen und doch dachte sie, sie würde beobachtet werden. Natürlich machte sie sich Sorgen um Bill und doch ließ es sie kalt.

Bill wusste ganz genau, dass Malika mit Tom zusammen war und machte sich trotz alldem Hoffnungen?

Jungs immer.

Der Sex war gut gewesen, das musste Mali sich eingestehen, doch Bill war nicht ihr Typ!

Bill musste endlich verstehen, dass nicht alle nach der großen Liebe suchten, so wie er, und manche sie sogar schon gefunden hatten.

Mali liebte Tom über alles, und doch betrog sie ihn. Warum, das wusste sie nicht.

Sie suchte den gewissen Kick.

Malika wollte niemandem wehtun, und doch tat sie es.

Ihr Blick fiel auf die Toilettentür, in dem Moment öffnete die Tür sich.

Bill trat heraus, seine Haare, die ihm vorhin noch glatt über die Schulter fielen, waren absolut durcheinander und seine Schminke auf seinem ganzen Gesicht verteilt.

Naher würde er bestimmt wieder Malika die Schuld in die Schuhe schieben, das taten sie alle.

Mali seufzte.

Sie kippte ihr Redbull Wodka auf ex runter und machte dem Barkeeper klar, dass sie noch einen wollen würde.

Jemand ließ sich auf den freien Hocker neben ihr plumpsen, wodurch sie ein wenig erschrak.

Chapter Four:

Mali drehte sich zu der Person um, die sich neben sie auf den Stuhl hatte plumpsen lassen. Fragend sie in diese braunen Augen.

„Was machst du denn hier?“ „Mich bei dir entschuldigen!“, antwortete er. „Warum?“, fragte sie die Person. „Weil es mir leid tut. Was ich vorhin gesagt habe, getan habe. Ich meinte es doch nur gut…du weißt, wie sehr ich dich liebe!“ Diese Worte stachen in ihr Herz wie ein scharfes Messer. Sie hatte die Person, die gerade neben ihr saß, betrogen. Mit seinem Bruder.

„Tom, ich find’s scheiße, dass du mir nicht vertraust. Ich wollte mit dir hierher, und nun bin ich mit Bill hergegangen. Ich wollte mir mit ihm einen schönen Abend machen, nachdem du ihn mir versaut hast. Du wolltest nicht, du hast mich angezickt, hast mich den Nabel der Welt genannt. Als wenn ich alles besser wissen würde…es tat einfach nur weh. Und nun wollte ich einfach hierher und jetzt tauchst du auf…“ „Ja, entschuldige…aber ich…ich wollte mich bei dir entschuldigen…bitte…bitte komm’ wieder mit ins Hotel…“ „Nein, tue ich nicht. Ich bleibe hier, du kannst ja gehen. Du hast mir den Abend total versaut…“ Na ja, wenn sie recht überlegte, war nicht nur er daran schuld, sondern auch der Sex mit Bill. Der so unendlich gut war…

„Ich…lass’ mich bitte einfach, Tom, bitte…“, sagte sie und drehte sich demonstrativ von ihm weg. „Malika…bitte…ich will das wieder gut machen!“ „Gut machen? Glaubst du etwa, dass ich jetzt mitkomme, wir miteinander schlafen und dann ist wieder alles gut? Nein, also lass mich bitte!“, fuhr sie ihn gereizt an und drehte sich wieder weg. Ließ er sie nun endlich in Ruhe?

„Mali…“ „Nein, und wenn du mich weiter nervst, dann-“ „Was dann?“, unterbrach er sie. „Man, jetzt lass mich bitte…bitte…“, flehte Mali schon beinah und nahm wieder einen Schluck aus ihrem Glas. Gerade als sie es auf dem Tisch abstellte, griff Tom ihr ans Handgelenk und hinderte sie somit an jeglicher Bewegung. „Sag mal spinnst du? Mach endlich das du wegkommst!“ „Was ist denn nur los? So kenne ich dich gar nicht. Wieso machst du das?“ „Wieso mache ich was? Wer hat denn bitte vorhin mit dieser scheiße hier angefangen?!“, fuhr sie ihn genervt und nun schon etwas sauer an. Es stank ihr eh schon bis zum Himmel, dass er hier aufgetaucht war. Aber eher deswegen, weil sie Angst davor hatte, dass er dahinter kommen würde. Hinter das, was eben passiert war. Mit ihr und Bill. Und das durfte er nicht wissen. Sie liebte ihn doch. Das merkte sie auch. Jedes Mal wenn sie ihn ansah, machten sich die Gefühle in ihr breit. Wollte sie mehr von ihm. Spürte immer wieder ein Verlangen, seine Nähe. Nein, nicht immer Sex. Der war ihr eigentlich egal. Nein, viel lieber wollte sie ihn richtig kennen, in seiner Nähe sein und das Gefühl besitzen, dass er ihr auch seine Probleme anvertraute. Dass er zu ihr kam, wenn’s ihm schlecht ging. Aber nein, da ging er ja lieber zu seinem Bruder. Vertraute er Bill etwa mehr, als ihr? Anscheinend.

„Tom, bitte…ich will mich nicht mit dir streiten…bitte…“ „Okay, ich mache nichts, was du nicht willst…, ich dachte nur, dass ich mich vielleicht bei dir entschuldigen kann. Wenn du aber nicht willst…sehen wir uns dann morgen früh?“ Man, wieso schaffte dieser Junge es nur immer wieder, ihr so ein schlechtes Gewissen einzureden?

„Okay, du hast gewonnen. Ich komme mit dir! Habe eh kein Bock mehr auf die Musik!“, sagte sie bestimmt und hakte ihre Hand in die seine ein und verließ zusammen mit Tom den Club. Ohne noch ein Wort mit Bill zu wechseln. Warum auch? Es würde doch alles verraten. Und sie hatte bekommen, was sie wollte.

Dieses unbeschreibliche Gefühl und das Verlangen wurden gestillt, welches ihr in seiner Gegenwart gespürte hatte. Das Dumme war nur, dass er sich in sie verliebt hatte. In die Freundin seines Bruders. Gab es da noch ein entrinnen?

Chapter Five:

Tom und Malika gingen Hand in Hand zusammen ins Hotel. Gott sei Danke erkannte sie niemand, da um die Uhrzeit keine Fans mehr unterwegs waren.

Tom schaute sie durchdringend an, als Mali das auffiel fragte sie; „Was ist denn los, Schatz?“

„Ah, alles okay. Ich will dich nicht verlieren.“, seufzte er und schaute nach dem Satz auf den Boden.

„Dann mach kein Scheiß…“, antwortete sie und lächelte ihn aufmunternd an.

Tom wusste nicht, dass Mali ihn betrogen hatte und sollte es auch niemals erfahren, denn das würde ihr Todesurteil sein.

Er starrte sie ungläubig an.

„Was denn?“, fragte sie Tom verwirrt.

„Du würdest doch nicht in dein altes Du zurückkehren, oder?“, fragte er. Mali schaute ihn prüfend an. Ihr altes Ich? Sie gab es ja zu, dass sie mal eine Playerin war. Sie hatte mit Jungs nur gespielt, sie ausgenutzt und dann verlassen. Sie hatte sich geschworen es bei Tom nicht zu tun und doch hatte sie ihn mit Bill betrogen vor nicht einmal einer Stunde.

Wenn sie ehrlich war, war es der beste Sex, den sie je im Leben hatte.

Es war aufregend, sehr gefühlvoll und geil zugleich.

Wenn Tom doch bloß auch so gut im Bett wäre, wie Bill.

Doch bekanntlich konnte man ja nicht alles haben, schade eigentlich, dachte sie sich.

Bald war das Paar am Hotel angekommen und Tom zog Mali in den Fahrstuhl.

Als das Geräusch, das zeigte, dass der Fahrstuhl da war, erklang, schaute Malika sich um. Alle Menschen stiegen aus dem Fahrstuhl und Tom zog sie hinein. Sie fuhren los.

Tom schaute Mali in die Augen und begann sie verlangend zuküssen. Er bettelte um Einlass und Mali gewährt ihn ihm. Kurze Zeit später drückte Tom den Stop-Knopf des Fahrstuhls und sie kamen sanft zum stehen.

Mali schaute Tom auffordernd an und küsste ihn daraufhin stürmisch.

Sie fuhr mit ihrer Hand unter sein Shirt und danach in seine Hose.

Tom machte mit und schon bald standen die beiden nackt voreinander.

„Tom.. Ich… Ich.. Ohhh.. Was wird das eigentlich?“, stöhnte sie auf, während Toms Hand zwischen ihren Beinen streichelte.

„Mal schau’n.“, grinste er sie versaut an. Er schob ihre Beine leicht auseinander und sie schlang sie um ihn, kurze Zeit später spürte sie sein hartes Glied in sich.

Sie warf ihre Haare in den Nacken und stöhnte seinen Namen.

Er bewegte sich immer schneller in ihr sie stöhnte immer wieder.

Plötzlich hörte Tom auf und schaute sie forschend an.

„Du hast eben ‚Bill weiiiter’ gestöhnt.“, sagte er sauer, entzog sich ihr jedoch nicht.

„Was?“, japste sie, er nickte ihr zu und schaute sie weiterhin böse an.

„Das kann gar nicht sein.“, flüsterte Malika hektisch.

„War ja auch nur Spaß.“, seufzte Tom und stieß hart in sie.

Sie stöhnte wieder auf. Tom machte sie schier wahnsinnig, doch Bill hatte es besser geschafft.

Langsam spürte sie eine einzigartige Gänsehaut ihren Körper empor kriechen.

Ihre Härchen stellten sich am ganzen Körper auf und mit einem überwältigendem Gefühl und einem lautem Stöhnen kam sie, während Tom sich in ihr ergoss.

Tom küsste sie noch einmal leidenschaftlich, bevor er sich aus ihr heraus zog.

Sie genossen, während sie sich eng aneinander drückten gemeinsam das angenehme Nachgefühl des Orgasmus.

„Ich liebe dich…“, hauchte Tom gegen ihr Ohr, was ihr Gänsehaut bereitete.

„Ich… ich dich auch.“, flüsterte sie und küsste ihn kurz auf den Mund.

„Lass uns langsam anziehen.“, sagte Tom in einem leisen Ton, um die Atmosphäre nicht zu zerstören. Es lag pure Erotik und Lust in der Luft.

Sie zogen sich schnell an und Tom drückte wieder auf den Stop-Knopf, um den Fahrstuhl wieder in Bewegung zu setzten.

Chapter Six:

„Tom?“, fragte Malika und schaute ihren Freund durchdringend an. Mittlerweile waren sie im Hotelzimmer angekommen, und noch immer lag eine gewisse Spannung in der Luft, die sie sich nicht ganz erklären konnte. Sie dachte an vorhin. An das, was vor dem passiert war, als sie und Tom im Fahrstuhl miteinander geschlafen hatten. „Was denn, Süße?“, riss er sie aus den Gedanken und Mali erinnerte sich daran, dass sie ihn eigentlich was fragen wollte.

„Ich…, warum hast du das vorhin mit Bill gesagt?“, fragte sie etwas barsch und wusste nicht, ob sie sauer sein sollte. Warum hatte er ihr das vorgehalten? Gemeint sie hätte es gesagt.

„Weiß nicht. Ich…wollte wissen, wie du darauf reagierst!“ „Wie ich darauf reagiere, ey, sag’ mal, was glaubst du bist du eigentlich? Dass ich an deinen Bruder denke, wenn ich mit dir schlafe? Du spinnst doch!“, fuhr sie ihren Freund gereizt an und setzte sich mit verschränkten Armen auf das Hotelbett.

„So war das doch gar nicht gemeint…es tut mir leid, Süße…wirklich!“ „Ach ja? Und wie kommst du überhaupt darauf, mich so etwas, in so einem Moment zu fragen?“, giftete sie weiter. Wenn sie auch wusste, dass sie in diesem Moment an seinen Bruder gedacht hatte. An diesen Wahnsinnssex. An das, was da zwischen Bill und ihr vorgefallen war. Doch sie wollte es wieder rückgängig machen. Schließlich tat sie sich und ihrem Freund nur weh. Und vorhin war wohl sie diejenige gewesen, die wollte. Nicht er.

„Aber…, man, es tut mir leid. Es kommt nicht wieder vor. Außerdem wollte ich wirklich bloß wissen, wie du reagierst. Schließlich weiß ich nicht, was ihr vorhin gemacht habt…“ Langsam platzte Mali der Kragen. Was sollte das denn bitte? Und warum hatte ihr Freund nur recht?

„Spinnst du jetzt total? Glaubst du wirklich, dass ich vorhin mit deinem Bruder gevögelt habe? Man, glaub’ doch was du willst. Ich lasse mir das nicht von dir gefallen…“, schrie sie ihn fast an und drückte ihr Gesicht in die Kissen, damit er ihre Tränen nicht bemerkte. Warum war es nur soweit gekommen? Wieso musste es denn nur sein? Damals. Sie erinnerte sich an die Zeit, in der sie noch nicht wusste, was lieben hieß. Was das war. Und nun hatte sie die Liebe gefunden und setzte sie wieder aufs Spiel. Sie wollte das doch nicht. Und warum tat es dann?

„Es tut mir leid, Mali, Schatz…, Schatz, ich habe es nicht so gemeint…“ Mit jedem Mal, wie er Schatz aussprach, durchfuhr sie ein Kribbeln. Ja, dieses Kribbeln, welches sie so sehr genoss. Die Tränen versiegten nicht, wurden stärker…

„Schatz, ich hab’s echt nicht so gemeint…“, sprach er ganz leise, aber deutlich zu ihr. Er lag direkt neben ihr und strich ihr sanft mit der Hand über ihre Wange. Mali genoss dieses Gefühl, welches sie spürte. „Ich…ich liebe dich, Tom. Bitte, bitte vergiss’ das nie…“, brachte sie schluchzend hervor und drückte sich an ihn. Das, was sie jetzt brauchte, war seine Nähe. Ihn. Den, den sie liebte. Innig. Doll. Wie keinen anderen Menschen. Und das mit Bill…, sie hoffte nur, dass sie über ihn hinweg kam. Dieses Kribbeln, was die tiefe Leidenschaft in ihr hervorrief, verebben würde. Bei Tom war es ein anderes Kribbeln. Das Kribbeln von Liebe. Sie musste aufpassen. Durfte nicht riskieren, dass aus dem Kribben der tiefen Leidenschaft, ein Kribbeln aus Liebe wurde.

„Ich liebe dich…“, schluchzte sie wieder und krallte sich weiter an ihm fest. „Ich dich auch, Schatz. Und es tut mir leid. Und nun hör’ bitte auf zu weinen, ja?“ „Ja…“, schluchzte sie wieder und merklich doller. „Süße…“, wieder durchfuhr sie ein Schmerz. Kribbeln. Und das schlechte Gewissen. Sie fand sich in ihrem Gefühlschaos nicht zurecht. Wusste nicht, was sie tun sollte. Was das Richtige, was das Falsche war.

„He…“, sprach Tom beruhigend. Sie schaute auf, zog ihn an sich heran und verlangte einen Kuss. Einen leidenschaftlichen Kuss, den sie nie wieder enden lassen wollte.

Chapter Seven:

Als Malika am nächsten Morgen in Toms Armen aufwachte, war sie geblendet von den Strahlen der Sonne, die durch das Fenster schienen. Sie hatten wohl vergessen die Vorhänge zu zuziehen.

Sie rieb sich ihre Augen und schaute ihre Hände an. Schwarz, Mist, sie hatte vergessen sich gestern abzuschminken.

Sanft befreite sie sich aus Toms Umarmung und stieg unter die Dusche.

Sie seifte sich ab und dachte über die Beziehung zu Tom nach.

War es wirklich etwas wert, ihn zu betrügen? Richtig war es gestern nicht, das wusste sie auch ganz genau, nur es war so befriedigend. Sie zerbrach sich eine halbe Stunde lang den Kopf darüber, was sie nun tun sollte und kam zu dem Schluss, dass sie es Tom auf gar keinen Fall sagen dürfte und das mit Bill einmalig war.

Sie drehte das Wasser zu und schlang ein Handtuch um ihren braungebrannten, schlanken Körper.

Sie schaute sich um, doch weder ihr Fön war hier, noch sonst etwas was sie besaß, doch dann fiel es ihr siedendheiß wieder ein. Ihre Sachen waren bei Bill.

Es konnte ja wohl kaum so schwer sein, jetzt kurz zu Bill rüber zugehen und ihren Koffer zuholen, oder?

Sie suchte ihre Handtasche, die sie gestern wahllos in eine Ecke gepfeffert hatte und wühlte darin nach der Key-Card von Bills Zimmer.

Ja, sie hatte die zweite Key-Card von Bill, immer wenn sie mit den Jungs unterwegs war, denn sie war so was wie ein Stammgast bei ihm, rein freundschaftlich natürlich.

Sie hatte sie gefunden und zog ihr Handtuch enger um ihren Körper, damit bloß keiner sie so genau sehen konnte.

Sie schaute noch einmal zu Tom, hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn und schritt dann zur Tür. Leise schloss die sie und lief schnell über den Gang, damit sie niemand sehen konnte.

Sie zog die Card durch den Leser und das Lichtlein leuchtete Grün. Sie öffnete die Tür und schaute sich um.

Bill lag lesend im Bett. Er schaute auf, als Malika eintrat.

„Naaa. Was ist los?“, fragte er freundlich, was Mali sehr erstaunte.

Gestern hatte er sich noch die Seele aus dem Leib geweint und jetzt war er total normal zu ihr.

„Ich wollte eigentlich meine Sachen holen.“, flüsterte sie erstaunt.

„Nicht zufällig mit mir reden?“, fragte Bill und zog seine rechte Augenbraue in die Höhe.

Sie zuckte die Schultern.

„Okay, dann hör mir jetzt zu. Ich will eigentlich eine Beziehung mit dir, das weißt du. Aber ich weiß auch, dass du mit Tom zusammen bist, also meinem Bruder. Ich will eine Fickbeziehung.“, sagte er schnell und bestimmend.

Mali starrte Bill förmlich an, das konnte doch wohl nicht sein Ernst sein.

Ihr Unterkiefer klappte nach unten.

„Duuu willst WAS?“, fragte sie erstaunter als je zuvor.

Er stand auf, kam mit schnellen Schritten auf sie zu und drückte sie gegen die Wand.

Nicht brutal oder so, nein es war antörnend.

„Eine Fickbeziehung.“, hauchte er gegen ihr Ohr, während seine Rechte Hand zwischen ihren Beinen verschwand.

Als seine Hand anfing sich gekonnt zu bewegen, konnte Malika sich nicht mehr an sich halten, sie stöhnte.

Mit einer raschen Handbewegung war Malis Handtuch auf dem Boden gelandet und seine Hand an ihrem Busen angelangt. Sanft streichelte er sie und sie stöhnte wieder.

Er begann sie leidenschaftlich zu küssen, ganz anders als Tom.

Wanderte ihren Hals entlang über ihren Busen bis zu ihrem Bauch, küsste dort, wo es am empfindlichsten war und fuhr nach einer Zeit wieder hoch um Malikas Stöhnen mit einem Kuss zu unterdrücken.

Mali dachte nicht im geringsten an Tom, Bill lenkte sie so ab, dass sie nicht einmal daran dachte an Tom zu denken.

Sie wusste nicht, wann seine Hose zu Boden gegangen war, genauso wenig wie sie nicht wusste, warum sie es tat, aber es tat so gut, dass sie es einfach nicht lassen konnte.

Er stand vor ihr, drückte sie weiterhin an die Wand und sie küssten sich verlangend.

Bill hob sie an und Mali schlang ihre Beine um ihn, er trug sie zum Bett und sie ließen sich vorsichtig darauf fallen.

Gerade als er in sie eindringen wollte, klingelte sein Handy. Am liebsten hätte er das nervige Gedudel ausgestellt und doch ging er ran.

„Hallo Bruderherz.“, seufzte Bill.

Malis Augen wurden Tellergroß. Shit, das war Tom.

„Jap, deine heiß geliebte Freundin ist bei mir.“, er versuchte während er mit Tom telefonierte Malika klar zumachen, das sie sich anziehen solle, was ihm auch Gott sei dank gelang.

„Wir gucken DVD, wieso?“, erklärte Bill ihm schnell.

„I am Legend.“, sagte er.

„Ja Tom, der Film ist gut. Warte mal eben.“, sagte er und hielt dann die Sprechmuschel zu.

„Mali, mach schnell ‚I am Legend an’ liegt auf dem DVD-Player, dann zieh dich an und häng das Handtuch ins Bad, er kommt gleich her.“, erklärte er ihr die Tarnung, sie nickte schnell machte erst den Film an, zog sich dann schnell an und legte sich aufs Bett.

„Ja, Tom, willst du noch mal deine Freundin sprechen?“, fragte Bill und reichte Mali sein Handy.

„Hey Schatz.“, begrüßte sie ihren Freund und Bill zog sich in der Zeit an.

„Ja, ich konnte nicht schlafen und dich wecken wollte ich auch nicht, da bin ich zu Bill gegangen, der war zum Glück schon wach.“, erklärte sie ihm.

Sie telefonierten noch weiter und dann als sie auflegten, waren Bill und sie fertig und der Film lief auch schon seit gut einer halben Stunde.

„Boah, Mali, das war so knapp.“, sagte Bill erleichtert. Sie nickte ihm zu und er schaute sie an, dann versanken sie in einem heißen Zungenspiel, als es plötzlich an der Tür klopfte…

Chapter Eight:

„Shit, das wird Tom sein…“, entfuhr es Mali, die sich augenblicklich vom ihm gelöst hatte. Bill schaute sie etwas traurig an, aber setzte sich dann ganz brav neben sie und nahm sein Handy in die Hand. Tat so, als würde er irgendwas spielen.

„He…“, begrüßte Tom seine Freundin und gab ihr einen Kuss. „He, willst du noch mit schauen?“, fragte sie ihn. Tom nickte und so saßen sie dann zu dritt auf dem Hotelbett und sahen den Film an.

Mali saß direkt neben Bill und Tom. In der Mitte. Irgendwas in ihrem Innern wollte, dass sie das Spiel fortsetzte, was sie vorhin so abrupt beenden mussten. Doch sie wusste, dass das natürlich in der Gegenwart ihres Freundes nicht ging. Immer wieder sandte sie verstohlene Blicke zu Bill, wobei ihr nicht auffiel, dass sie meist von ihrem Freund kritisch beobachtet wurden.

Durch den Abspann war der Film endgültig zu Ende und Tom nahm Mali an der Hand und wollte mit ihr wieder rüber. Sein Gesichtsausdruck sah alles andere als zufrieden aus, doch sie ignorierte es. Machte sich stattdessen nur Gedanken, wann sie unbemerkt wieder zu Bill konnte.

Nachdem sie ihre Koffer und auch das restliche Zeug wieder mit nach drüben genommen hatte, abgestellt hatte und sich aufs Bett warf, baute Tom sich vor ihr auf. „Was soll das, Mali?“, fuhr er sie an. „Was soll was?“, fragte sie irritiert, da sie nicht wusste, was er meinte. „Du weißt doch genau was ich meine! Nun tu’ nicht so, als wenn du das nicht wüsstest!“, fuhr er sie weiter an. „Nein, ich weiß nicht wovon du redest!“, sagte sie in dem gleichen abfälligen Tonfall, wie er ihr gegenübertrat.

„Nicht? Soll ich dir vielleicht auf die Sprünge helfen? Weswegen warst du wirklich bei Bill gewesen? Sag’s mir verdammt nochmal, oder glaubst du ich habe das nicht gesehen, wie du ihn die ganze Zeit angeschaut hast? Man, ich mach’ mir verdammt nochmal Sorgen…ich liebe dich, und ich will dich nicht verlieren!“ „Ach ja? Und deswegen zickst du mich hier so an? Sag’ mal, wer gibt dir eigentlich das Recht dazu, mich hier jedes Mal grundlos anzumotzen? Da ist nichts und da wird auch nichts sein! Falls du es noch nicht weiß, ich liebe dich auch, und glaubst du ich will unsere Beziehung aufs Spiel setzen?“ Ihr war nun endgültig der Kragen geplatzt und mit Tränen in den Augen verließ sie das Hotelzimmer.

Nun stand sie mitten auf dem Flur und wusste nicht wohin. Zu Bill? Aber was war, wenn Tom kam? Er würde sie doch bei ihm vermuten. Und außerdem würde er sich doch nur wieder bei seinem Bruder ausheulen gehen…, langsam kotzt sie das alles hier echt an…

Mali ging zurück. In das Zimmer von Tom und ihr. Sie wollte sich entschuldigen. So klopfte sie sachte an seine Tür und wenig später öffnete er sie auch schon.

„Es tut mir leid…“, sagte sie. „Ist schon gut…ich habe auch überreagiert. Aber…bevor wieder alles in Ordnung ist, kann ich dir wirklich vertrauen? Kann ich mir wirklich sicher, dass da nichts zwischen dir und Bill ist?“, fragte er sie in einem äußerst sachlichen Ton. „Ja, das kannst du. Ich liebe nur dich, und niemand anderen!“, sagte sie und es stimmte doch auch. Bill liebte sie kein Stück und sie wollte ihn auch nicht lieben.

Nur ficken.

Und darin bestand ein Unterschied. Eindeutig, oder?

Tom zog seine Freundin nun endgültig ins Zimmer und schloss die Tür. Lächelte sie leicht an und gab ihr noch einen kurzen Kuss, bevor er sich aufs Bett schmiss und sich wieder mit seinem Laptop beschäftigte. Hatte er denn nichts Besseres zutun? Dachte Mali, setzte sich aber neben ihn und schaute zu, was er da so machte.

„Du, ich geh’ mal eben schauen, ob ich nicht noch was vergessen habe…“, sagte sie beiläufig und sah nur wie ihr Freund nickte.

Mali stand auf und wollte ihre Sachen überprüfen, in der Hoffnung etwas zu finden, was sie wieder zu Bill brachte und das Spiel fortsetzen konnte, wobei sie vorhin gestört wurden. Während sie aber suchte, und noch nichts fand, kreisten ihre Gedanken zu seinem Wortlaut.

„Ich will eine Fickbeziehung!“ Das hatte er ernsthaft gesagt. Die Worte klangen absurd, aber sie entsprachen dem, was auch sie wollte. Dann fiel ihr das Handtuch wieder ein und nach einer kurzen Erklärung machte sie sich auf den Weg, um ihr Handtuch zu holen…

Chapter Nine:

Mali schritt schnellen Ganges den Flur zu Bill entlang, der Gedanke, an das, was sie dort erwarten würde, machte sie jetzt schon heiß.

Sie liebte es von Bill angefasst und anschließend gefickt zu werden.

Bill war schlicht und ergreifend besser im Bett als Tom, auch wenn Tom immer so prahlte, es war nicht wirklich etwas dran, was er ständig erzählte, vor allem Georg und der Presse gegenüber.

Malika hoffte nur inständig, dass Tom mit seinem Laptop beschäftigt genug war, um nicht zu merken, dass Mali etwas länger weg sein würde.

Sie klopfte sachte an Bills Tür, da die Key-Card in ihrer Handtasche lag, die sie in Toms und ihrem Zimmer gelassen hatte.

Kurze Zeit später wurde die Tür geöffnet und Gustav stand vor ihr.

‚Was macht der denn hier?’, dachte Mali sich verzweifelt.

„Darf ich rein?“, fragte sie und Gustav nickte, ging einen Schritt zur Seite und Malika trat ein.

Gustav schloss die Tür hinter Mali und setzte sich wieder aufs Bett.

Malika schaute sich um und setzte sich in den freien Sessel.

„Wo ist Bill?“, fragte sie an Gustav gewandt.

„Der ist im Bad, sich hübsch machen, du weißt schon.“, grinste er sie an.

Sie schwiegen sich an.

„Und wie geht’s dir so?“, fragte Gustav nach einer Weile.

„Ganz gut und selbst?“, schaute sie ihn lächelnd an, froh, dass er die Stille endlich gebrochen hatte.

„Muss, muss. Mit Tom und dir alles klar?“, fragte er und grinste.

Sie nickte nur und wendete sich ihren langen Haaren zu, begann sie um ihren Finger zuzwirbeln. Sie warteten, bis Bill endlich im Bad fertig war und als er dann rauskam, zwinkerte Bill Mali zu und fragte, was sie denn wollen würde.

„Ich muss ganz dringend mit dir alleine reden, Bill. Ich hab ein Mega Problem.“, sagte sie und schaute gespielt beschämt zu Boden.

Natürlich hatte sie nicht im Geringsten ein ‚Mega Problem’, wie sie es genannt hatte, doch sie wollte Bill endlich spüren und das wusste er genauso gut wie sie selbst.

Bill warf Gustav einen Blick zu und Gustav sagte; „Ja, ja, ich verschwinde ja schon.“, drehte sich um, verabschiedete sich von beiden und als die Tür zuging, lagen Bill und Malika sich bereits in den Armen.

Nach kurzer Zeit lag Malika nackt auf Bills Bett. Sie wollte ihn, ohne Konsequenzen, genau in diesem Augenblick.

Sie wollte ihn tief in sich spüren, wollte endlich wieder dieses Wahnsinnsgefühl haben, sie würde jeden Moment kommen. Der Sex mit Bill war wie ein einziger, verdammt langer Orgasmus.

Schnell zog sie ihm seine Hose und Boxershorts aus, er beugte sich leicht über sie, küsste ihre heißen, weichen, bebenden Lippen, ging an ihrem Hals weiter hinab bis zu ihrem Bauchnabel und wieder hoch, drang in sie ein und begann sich stöhnend in ihr zu bewegen.

Mali stöhnte Bills Namen, sie konnte nicht anders, sie konnte sich nicht beherrschen, ihr war egal, ob sie die ganze Etage unterhalten würden.

„Baby, du musst leiser sein.“, stöhnte Bill und drückte sein Becken immer schneller gegen das ihre. Er drückte seine Lippen hart auf ihre, um die Laute ein wenig zu dämpfen.

„Ich will diiiich.“, stöhnte sie gegen seine Lippen.

Er schaute sie fragend an; „Du hast mich doch schon?“

„Tiefer.“, japste sie und er setzte ihre Worte sofort in die Tat um.

Sie spürte ihn so intensiv in sich, dass sie glaube, sie wären eins.

Malika biss sich leicht in ihre Unterlippe um zu verhindern, dass sie aufstöhnt.

„Mali, ich komm gleich.“, stöhnte er ihr leise in ihr Ohr.

„Dann mach weiter. Tu was du willst. Ich bin deins.“, hauchte sie.

Sofort fing er an sich schneller zu bewegen. Schneller, härter.

Sie spürte sofort, als er kam. Sein Körper versteifte und entspannte sich zugleich, er stöhnte laut auf und wurde immer langsamer, bis er ganz auf ihr liegen blieb. Er zitterte leicht.

Nach einer kurzen Weile hatte sein Körper sich beruhigt, er zog sich aus ihr raus, küsste ihren Busen, legte sich neben sie und seine rechte Hand verschwand zwischen ihren Beinen und streichelte sie dort solange, bis sie kam.

Sex war nicht immer perfekt und das wusste Bill und Mali wusste es auch.

Beide atmeten schwer und Malika ließ ihren Kopf auf Bills Brust sinken.

„Mali, ich liebe dich.“, flüsterte Bill.

„Ich weiß Bill.“, hauchte sie.

„Ich glaube, du solltest langsam wieder rüber gehen.“, sagte er nachdem sie noch eine Weile so dagelegen hatten. Sie nickte, küsste ihn noch einmal leidenschaftlich, zog sich an und richtete ihre Haare, schnappte sich ihr Handtuch und schloss, nachdem sie sich von Bill verabschiedet hatte, die Tür hinter sich.

Sie ging den Gang entlang zu Toms und ihrem Zimmer.

Malika klopfte gegen die Tür und sie wurde von einem wütenden Tom aufgerissen…

Chapter Ten:

„Was hast du solange gemacht? Ich hab’ mir verdammte Sorgen gemacht…!“, fuhr er sie auch gleich an. „Ich…ich…es tut mir leid, Bill und ich haben noch ewig gequatscht und Gustav war auch noch kurz drüben…“, bastelte sie es so zurecht, dass er keinen Verdacht schöpfen konnte.

„Hm…, und meinst du, ich soll dir das jetzt glauben? Willst du mich eigentlich verarschen? Verdammt, sag’ mir, was du da gemacht hast!“, regte er sich weiter auf und knallte etwas lauter die Tür zu.

„Ich…Tom, wenn du mir nicht glaubst, dann vertraust du mir also auch nicht mehr, oder wie darf ich das sehen?“ Etwas geschockt sah er sie an. Nun hatte sie ihn an einem wunden Punkt erwischt und er wurde beinah so weich wie ein Lamm. Geschafft! Dachte sie und hätte am liebsten ein triumphierendes Lächeln aufgesetzt. Doch das würde sie nur verraten.

„Komm’ her, Süße, bitte…!“, bat er sie und hatte einen flehenden Blick aufgesetzt.

Malika ging einen Schritt auf ihren Freund zu und sogleich spürte sie, wie er seine Hände um ihre Hüfte legte und sie an sich zog. Gierig küsste und ein unscheinbares Verlangen nach ihr hatte.

Nein! Schoss es ihr durch den Kopf. Nein. Sie wollte nicht. Hatte doch gerade. Doch als sie Bill wieder vor Augen sah, und auch daran dachte, was er mit ihr immer tat, hätte sie schon wieder, doch nicht Tom.

Bill.

Nicht weil auch der Sex besser war. Nein, wie sie vorhin schon verglichen hatte: Bills Sex war wie einzig langer Orgasmus. Egal wie, egal wo, egal. Alles war egal.

„Ich…es tut mir leid…aber…ich hab’ ehrlich gesagt keine Lust…, sorry!“, entschuldigte sie sich, als sie sich sanft von ihm gelöst hatte.

„Schon gut…, dann….vielleicht wann anders…“, sagte er geknickt und wandte sich endgültig von ihr ab. Ihr tat es mehr als nur leid. Sie wollte und konnte ihren Freund doch nicht leiden sehen. Und wenn er…, nein, gar nicht erst daran denken, herrschte sie sich selber an und schob die Gedanken beiseite. Die, die die Fickbeziehung zwischen ihr Bill beschrieben.

Mali konnte es auch noch immer nicht so ganz glauben, was sie da eigentlich tat. Doch wenn der Sex nur nicht so verdammt gut und geil wäre.

„Mali?“, brachte ihr Freund sie wieder in die Realität zurück. Raus aus ihren Gedanken. In die Wirklichkeit. „Hm?“, wollte sie wissen und hoffte, er würde seine Worte wiederholen. „Hast du heute Abend vielleicht Lust mit mir einen Film zu schauen?“ „Können wir machen, klar!“, sagte sie und hoffte, dass nicht noch eine Person dazu eingeladen wurde. „Und vielleicht können wir Bill noch fragen, ob er mit schauen will!“, erriet er prompt ihre Gedanken, ohne dass er es wusste und wollte.

„Klar…ja, warum nicht!“ Nein. Nein. Und nochmals nein. Wenn Bill auch dabei war, dann war alles vergebens. Sie konnte sich kaum in seiner Gegenwart beherrschen. Er auch nicht. Wie sollte das denn erst sein, wenn sie zwei, drei Stunden in einem Raum waren, zusammen. Aber nicht miteinander schlafen konnten?

Bei Bill konnte sich deutlich eine Regung zeigen. Und dann? Dann war alles zu spät…

„Okay, ich geh’ ihn mal schnell fragen!“, sagte Tom zu ihr und war, ehe sie noch etwas erwidern konnte, aus dem Hotelzimmer gegangen.

Hilflos stand Malika in dem Hotelzimmer. Wusste nicht, wie sie das verhindern konnte.

Sie wusste gar nichts mehr.

Keine fünf Minuten später war ihr Freund wieder da, und das auch noch in Begleitung seines Bruders. Gleich sofort also?

Bill schaute sie verzweifelt an. An seinem Blick konnte sie schon wieder seine Lust festmachen, was Mali überhaupt gar nicht gefiel.

„Ja…wir wollten den Film gleich anschauen! Was hältst du von ´nem Horrorfilm, Schatz?“, sprach Tom seine Freundin an und wartete ihre Antwort ab.

„Gerne…“ Ihr war es so gleich, was sie sahen. Hauptsache sie würde die nächsten beiden Stunden überleben.

So legte Tom die DVD in den DVD-Player und schaltete diesen an. Nach wenigen Minuten lief auch schon der Vorspann und der Film würde jeden Moment beginnen.

Mali war es noch immer gleichgültig was sie sahen. Ihre Aufmerksamkeit galt etwas ganz anderem. Wie schaffte sie es, in Bills Anwesenheit, dies hier zu überleben?

Der Film lief etwa eine halbe Stunde, als Bill plötzlich, nach einigen Blicken von Mali, die eigentlich eher warnend waren, nach draußen, schmiss die Tür zu und hoffte, dass man ihm nichts angemerkt hatte.

Nein, schoss es Mali durch den Kopf und stürmte hinterher.

Bill hatte noch nicht mal die Tür geschlossen, machte sie einen Spalt breit wieder auf, ließ Mali rein und kaum eine Sekunde später waren sie in ein heftiges Zungenspiel vertieft. Mali hielt es nicht mehr aus. Bill hielt es nicht mehr aus.

Sofort machte sie sich an seiner Hose, seiner Boxershorts zu schaffen. Berührte sein Geschlecht, sodass er aufstöhnte. Die Erregung in ihr schien sich bis ins Unermessliche zu steigern und hinterließ nur noch mehr Verlangen. Verlangen nach Bill.

„Ich will dich…hier…jetzt! Fick’ mich…“, entfuhr es Mali und wünschte, dass er bereits in sie eingedrungen wäre…

Doch so schnell ging es nicht und als sie sich endlich ihrer Jeans entledigt hatte, und sie nur noch das dünne Stück Stoff ihrer Unterwäsche voneinander trennte, durchfuhr sie ein heftiges Ziehen in der Magengegend. Bills Hand umspielte sanft ihre Unterwäsche und ihren Intimbereich.

Nun schlief sie wieder mit Bill. Und nicht mit Tom. In ihrem Innern hasste sie sich dafür, wenn sie es doch nur vermeiden konnte, dieses Verlangen anders zu stillen. Nicht indem sie mit Bill schlief, sondern mit ihrem Freund…, der sollte eigentlich dieses Verlangen in ihr stillen…nicht sein Zwillingsbruder…

„Ich…, Mali…du bist einfach…geil…ich…ich liebe dich…schlaf’ mit mir…!“ „Das will ich! Jetzt! Und…ich…mach’ einfach…ich gehör’ nur noch dir…mach’ mich glücklich…!“, brachte sie mühselig hervor und hoffte, dass sie bald durch sein Eindringen, dieses erlösende Gefühl empfinden würde.

„Bill…ich…ich komm’ gleich…!“ Bill berührte sie noch immer, doch nachdem sie das gesagt hatte, nahm er seine Hand von dieser Stelle, was sie sofort vermisste, und ließ sich von ihm aufs Bett bugsieren. Den letzten Stoff ausziehen, den ihre Körper noch voneinander trennten und als sie endlich die weiche Matratze unter sich spürte, zog sie Bill noch enger an sich heran. Ließ sein hartes, steifes, erregtes Geschlecht in sie eindringen und schnelle, rhythmische Bewegungen zu.

Sie liebte es. Liebte diesen Sex. Den Fick, den sie bekam, wenn sie mit dem Zwillingsbruder ihres Freundes zusammen war.

Diesen Moment.

Es dauerte keine halbe Minute, bis sie beide kamen und er sich in ihr ergoss. Erschöpft, völlig erschöpft und verschwitzt ließ sie sich neben ihn fallen und schloss die Augen.

„Mali…ich…“ Er brach ab und beugte sich wieder zu ihr. Forderte einen Kuss und ließ erneuert seine Hände an ihr entlang streichen…, seine Erregung hatte nicht nachgelassen.

Das Verlangen noch nicht gestillt…

T B C !
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